Die neuen Waffenlieferungen der USA an Israel und erhoehte Praesenz der USA mit Flugzeugtraegern und Kriegsschiffen vor den Kuesten des Libanon wird zur Aufruestung der Libanesen fuehren. Moeglicherweise stellen die Genossen der Russischen Foederation und Islamischen Republik Iran sogar den Libanesen eine neue Waffentechnologie zur Verfuegung, die sie bisher nicht hatten z.B. Hyperschall-Marschflugkoerper.
Mit russischen bzw. iranischen Hperschall-Marschflugkoerpern die vom Libanon gegen Israel zum Einsatz gebracht werden, geht die Reaktionszeit der IDF gegen Null. Der " Iron-Dom " ist nicht in der Lage die innerhalb weniger Sekunden mit Mach 12-15 anfliegende Hyperschall-Marschflugkoerper zu erkennen. Bei ca. 100 gleichzeitig eingesetzte Hyperschall-Marschflugkoerper, die mit konventionellen Mehrfachsprengkoepfen bestueckt sind, koennen alle militaerischen Ziele in Israel, einschliesslich des Mossad Gebaeudes in Nord von Tel-Aviv militaerisch ausgeschaltet werden.
Das rechtsextreme, kapitalistische, imperialistische, kriegsverbrecherische und voelkermoerderische Likudregime wird nicht mal mehr in der Lage sein nukleare Waffen zu starten, sondern an dem ueber die Jahrzehnte angehaeuften, prall gefuellten Waffenarsenalen konventioneller, nuklearer und biochemische Massenvernichtungswaffen selbst zu Grunde gehen.
Der deutsche Jude und CDU-Außenpolitiker * Kiesewetter fordert zur Beteiligung der Bundeswehr auf.Juedische Allgemeine / 06.08.2024
ISRAEL
Das Warten auf den Angriff
Die USA verstärken ihre Truppen in der Region.
Israel wappnet sich für einen Schlag des Iran und seiner Proxies. Die USA haben ihre militärische Präsenz in der Region verstärkt. Und die Diplomatie läuft auch Hochtouren, um einen Krieg abzuwenden. Die Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Angriff mehren sich. Am Sonntag ist der Oberbefehlshaber des US-Regionalkommandos Centcom, General Michael Erik Kurilla, in Israel angekommen. Das berichtete das US-Nachrichtenportal »Axios«. Kurilla war kurz vor dem iranischen Großangriff im April nach Israel gekommen.
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Nachdem US-Präsident Joe Biden sein Engagement für die Sicherheit Israels gegen alle Bedrohungen aus dem Iran, einschließlich der von ihm unterstützten terroristischen Gruppen Hamas, Hisbollah und Houthis, bekräftigt hat, wurden ein US-Flugzeugträger, Kriegsschiffe und ein Kampfgeschwader in die Region verlegt, melden Reuters und CNN.
In Israel bereiten sich Militär und Bevölkerung auf den möglichen Angriff an mehreren Fronten vor, während international angestrengte diplomatische Bemühungen laufen, um die endgültige Eskalation zu verhindern. Laut einem Bericht des amerikanischen Newsportals Axios, würden der Iran und die Hisbollah im Libanon derzeit ihre militärischen Pläne finalisieren und sich bei ihren Verbündeten politisch absichern.
Israels öffentlich-rechtlicher Sender Kan berichtet, dass Premier Netanjahu am Sonntag zu Beginn der wochentlichen Kabinettsitzung sagte:
»Wir werden reagieren und einen hohen Preis für jeden Akt der Aggression gegen uns zahlen, egal von welchem Schauplatz aus«.
Laut Kan meldete außerdem die pro-saudische Zeitung Asharq Al-Awsat, dass Syriens Assad-Regime vorerst nicht in den aktuellen Konflikt eintreten wolle, da man sich die Wahl des richtigen Zeitpunkts selbst vorbehalte. Assad habe eine mögliche Beteiligung zudem bei seinem jüngsten Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau erörtert.
»Rache« und Vergeltungsdrohungen
Seitdem am vergangenen Mittwoch der Politchef der Terrororganisation Hamas, Ismail Haniyeh, in Teheran gezielt getötet wurde - wofür der Iran Israel verantwortlich macht – drohen das Mullahregime und seine Satelliten mit »Rache«. General Hussein Salami von den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) sprach von einem breiten Gegenschlag verbündeter Milizen in der Region.
»Das kriminelle und terroristische zionistische Regime und seine Unterstützer müssen mit dem heiligen Zorn der Widerstandsgruppen rechnen«,
zitiert die Nachrichtenagentur dpa das Webportal der Revolutionsgarden. Zu den nichtstaatlichen Verbündeten des Iran zählen die Hamas in Gaza, die Houthi im Jemen und die Hisbollah im Libanon, aber auch im Irak und in Syrien gibt es Iran-treue Terror-Milizen.
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Israel kann mit der Unterstützung der USA und anderer Verbündeter rechnen. Deshalb könnten iranische Stellvertretergruppen im Irak und in Syrien US-Stützpunkte im Osten Syriens angreifen, schrieb das amerikanische Institute for the Study of War (ISW).
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US-Präsident Joe Biden und andere Regierungsmitglieder von Israels wichtigstem Verbündeten sehen den Schlüssel zur Deeskalation in einem Waffenruheabkommen für den seit fast zehn Monaten andauernden Gaza-Krieg. Die indirekten Verhandlungen dafür, bei denen die USA, Ägypten und Katar vermitteln, kommen jedoch nicht voran. Diese sollen auch zur Freilassung von noch rund 100 Geiseln in der Gewalt der Hamas führen. Die jüngste Gesprächsrunde mit israelischen und ägyptischen Teilnehmern am Samstag in Kairo brachte keine Fortschritte, wie israelische Medien berichteten. ja/dpa
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Deutschlandfunk / 05.08.2024
Drohende Eskalation in Nahost
USA sagen Israel „eiserne Unterstützung“ zu
Mit Blick auf einen erwarteten Angriff des Irans hat die US-Regierung ihre Solidarität mit Israel untermauert. Verteidigungsminister Austin sicherte seinem israelischen Kollegen Galant in einem Telefonat die „eiserne Unterstützung“ bei der Selbstverteidigung zu, wie das Pentagon mitteilte. Beide Politiker hätten auch über amerikanische Truppenverlegungen gesprochen mit dem Ziel, Israels Verteidigungsfähigkeit zu stärken, eigene Truppen zu schützen und Spannungen in der Region zu entschärfen, hieß es weiter. Austin habe sich zudem für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg und ein Abkommen zur Freilassung der im Gazastreifen verbliebenen Geiseln starkgemacht.
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G7-Außenminister rufen zu „Dialog und Mäßigung“ auf
Ähnlich äußerten sich die Außenminister der sieben führenden Industriestaaten des Westens (G7) nach einer Videokonferenz. Sie appellierten an die Beteiligten, „von jeder Initiative abzusehen, die den Weg des Dialogs und der Mäßigung behindern und eine neue Eskalation begünstigen könnte“, wie Italiens Außenminister Tajani erklärte. Italien hat derzeit den Vorsitz der G7 inne.
Nach den jüngsten Drohungen des Irans ist weiter unklar, wann und wie der angedrohte Vergeltungsschlag erfolgen könnte. In Äußerungen der iranischen Führung und der mit ihr verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz war immer wieder von den „nächsten Tagen“ die Rede. Das Nachrichtenportal „Axios“ meldet unter Verweis auf die Einschätzungen amerikanischer und israelischer Regierungsbeamter, dass der Iran bereits ab diesem Montag angreifen könnte.
* Kiesewetter: Bundeswehr sollte Israel bei Bedarf unterstützen
Der CDU-Außenpolitiker Kiesewetter verlangte erneut, dass die Bundeswehr sich im Falle eines Angriffs auf Israel am Schutz des Landes beteiligen müsse. Eine mögliche Maßnahme sei es, Luftbetankung zu leisten, sagte Kiesewetter im Deutschlandfunk (Audio). Bereits beim iranischen Raketenbeschuss auf Israel im April habe die Bundesrepublik „massiv“ durch Luftbetankung geholfen, während außer den USA auch Großbritannien, Frankreich, Jordanien und Saudi-Arabien bei der Abwehr der Attacke unmittelbare Unterstützung geleistet hätten.
„Wir sind dadurch nicht zur Kriegspartei geworden, sondern wir haben eine Ausweitung des Konflikts oder gar eine Zerstörung israelischer Einrichtungen verhindert“, meinte Kiesewetter.
Man könne nicht von der Sicherheit Israels als Teil der deutschen Staatsräson sprechen und dann „von der Seite kommentieren“, betonte der Bundestagsabgeordnete, der für die Union im Auswärtigen Ausschuss sitzt. Jetzt gehe es darum, „im Vorfeld alles vorzubereiten und auszuloten“. Dabei sei die militärische Unterstützung allerdings nur „ein sehr kleiner Baustein“, der „in ein ganzes Bündel“ diplomatischer Maßnahmen eingebunden sein müsse.
Israel in höchster Alarmbereitschaft
Israel hatte zuvor seine Sicherheitskräfte einem Bericht zufolge in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Man rechne damit, dass die vom Iran und der libanesischen Terrororganisation Hisbollah angedrohten Attacken über mehrere Fronten erfolgen, berichtet der israelische Fernsehsender „Channel 12“. Unterdessen gehen die internationalen Bemühungen um eine Deeskalation weiter.
Die Vergeltungs-Drohung des Irans erfolgte nach den Anschlägen auf Hamas-Anführer Hanija in Teheran und einen hochrangigen Funktionär der Hisbollah-Miliz in Beirut. Nach Angaben des Kommandeurs der iranischen Revolutionsgarde, General Salami, werden sich an den Attacken auch verbündete Milizen beteiligen. Dazu zählen die Huthi im Jemen und die Hisbollah im Libanon. Iran-treue Kämpfer gibt es zudem im Irak und in Syrien.
Sorge vor Großangriff – GPS-Signal in Israel gestört
Zur Zeit wird aus Israel eine Störung des GPS-Navigationssignals gemeldet. Betroffen seien nicht mehr nur grenznahe Gebiete zum Libanon, sondern auch bevölkerungsreiche Regionen im Zentrum des Landes, berichteten israelische Medien. Beim letzten Angriff des Irans hatte das israelische Militär das Satellitensignal gezielt gestört, um feindliche Drohnen in die Irre zu leiten.
Als weiterer Hinweis auf einen möglicherweise kurz bevorstehenden Angriff des Irans und verbündeter Milizen wurde die Ankunft des Oberbefehlshabers des US-Regionalkommandos Centcom, General Kurilla, in Israel gewertet. Kurilla war auch kurz vor dem iranischen Großangriff im April nach Israel gereist. Zudem haben die USA nach Angaben des Pentagons zusätzliche Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Region verlegt.
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Kritik an Kriegs-Kommunikation Netanjahus
Der ehemalige Sprecher des israelischen Militärs, Kochav, kritisierte angesichts der angespannten Lage die Kommunikation seiner Regierung. Im israelischen Fernsehsender „Channel 2“ sagte Kochav nach Angaben der ARD, man wisse als Land, als Nation und als Armee nicht, was das gewünschte Ziel sei. Weder Premierminister Netanjahu noch andere Regierungsmitglieder hätten die Absicht, der Öffentlichkeit zu erklären, warum Israel binnen weniger Tage vor dem drohenden Ausbruch eines großen Kriegs stehe. „Was wollen wir?“, fragte Kochav.
„Wollen wir einen völligen Krieg gegen die Iraner? Nach zehn Monaten Kämpfen in Gaza und im Libanon? Wollen wir aus allen Richtungen angegriffen werden? Wollen wir im Jemen angreifen?“
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