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Geduld ist die Kunst,nur langsam wütend
zu werden .Gruß Bestmann
Grün klemmt leider.
Das Verbot von Compact ist nur der Anfang. Im Radio vorhin gehört, dass man sich die AfD jetzt stärker" zur Brust nimmt".
Äußerst du die kleinste Kritik am System - Bist du rechtsradikal
Ob Außen-, Innen-, Energie-, Justiz-, Bildungs- oder Gesundheitspolitik - Du bist immer rechtsradikal!
Hat man bei Corona schön gesehen, jeder war rechtsradikal, sobald man die diktatorischen Maßnahmen kritisierte.
Dieses Regime wird gegen jeden Vorgehen, der nicht systemkonform ist. Natürlich alles im Namen der Demokratie.
Wir sehen ja hier wie einige das abfeiern und klein reden. Ein Hardcore Kommunist und US-Speichellecker, Monty Python könnte das nicht besser schreiben
Zufälle gibts!
Wie lange will man die Bürger noch für dumm verkaufen?
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Igno-ProllBank: Stalker ManfredM, et al...
Richtig. Die Behörde wird morgen in der Luft zerrissen. Nancy Faeser kann sich einen neuen Job suchen, gut, sie kommt in Frühpension. Und die Verantwortlichen dieser windigen Behörde ist die Bundesregierung. Mal sehen, wie sie sich morgen aus der Verantwortung windet. "Wir haben geschlafen, wussten von garnix" oder so, wird da kommen.
Ich bin mir ziemlich sicher das man das Verbot wieder einkassieren wird. Mal eben Vereinsrecht über eine GmbH überstülpen und nach Gutherrenmanier einfach ein Verbot aussprechen funktioniert nicht.
Kommentar von Deniz Yücel von der "Welt" :
[Links nur für registrierte Nutzer]Was nicht verboten ist, ist erlaubt. Klingt nach einer Bauernweisheit, ist aber ein Grundrecht namens „allgemeine Handlungsfreiheit“, die auch die Ausübung anderer Grundrechte, etwa der Meinungs- und Pressefreiheit, regelt: Was nicht verboten ist, Volksverhetzung etwa oder Beleidigung, ist erlaubt.
Doch in der Bundesregierung hadert man immer häufiger mit diesem Prinzip: „Diejenigen, die den Staat verhöhnen, müssen es mit einem starken Staat zu tun bekommen“ erklärten Innenministerin Nancy Faeser (SPD) und Familienministerin Lisa Paus (Grüne) Anfang des Jahres in Manier autoritärer Herrscher. Man wolle auch, so die Ministerinnen, „dem Umstand Rechnung tragen, dass Hass im Netz auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ vorkomme.
Da aber, siehe oben, unterhalb der Strafbarkeitsgrenze alles erlaubt ist, versucht die Innenministerin nun etwas anderes: Sie senkt die Strafbarkeitsgrenze. „Ich habe heute das rechtsextremistische ‚Compact-Magazin‘ verboten“, verkündete sie auf X. „Es agitiert auf unsägliche Weise gegen Jüdinnen und Juden, gegen Muslime und gegen unsere Demokratie. Unser Verbot ist ein harter Schlag gegen die rechtsextremistische Szene.“
Eine Begründung, die für diese Bundesregierung zur Art Handschrift wird: Ob das Forschungsministerium versucht, missliebige Universitätsprofessoren zu bestrafen oder das Innenministerium „unsäglich“ für eine hinreichende Verbotsbegründung hält – es ist derselbe Mechanismus: Eine Exekutive, die keinen Unterschied mehr zwischen Recht und Moral kennt und deren leitendes Personal derart beseelt ist von der Richtigkeit des eigenen Tuns (gegen „Hass“, Rechtsextremismus, Antisemitismus etc.), dass es rechtsstaatlichen Prinzipien so viel Beachtung schenkt wie dem Kleingedruckten auf einem Beipackzettel.
Mit moralischem Rigorismus und hemdsärmeliger Auslegung von Grundrechten kann man Twitterdebatten führen, aber kein Ministerium. Wer dies versucht, schadet der Demokratie mehr, als es das „Compact“-Magazin und dessen schillernder Chefredakteur Jürgen Elsässer je könnten.
Der Verfassungsschutz mag „Compact“ als „gesichert rechtsextrem“ einstufen, das Blatt mag presseethische Prinzipien ignorieren – für ein Verbot zählt etwas anderes. „Compact“ wurde noch nie wegen Volksverhetzung rechtskräftig verurteilt – laut eigener Aussage und Erkenntnissen der WELT. Auch deshalb dürfte eine Klage gegen das Verbot gute Erfolgsaussichten haben.
Strafrechtliche Ermittlungen müsste ein Richter oder Staatsanwalt einleiten. Da gibts im Moment aber noch niemand; es war bis jetzt eine private Veranstaltung einer Behörde. Mal sehen, ob ein Richter oder Staatsanwalt in dieser Sache überhaupt tätig wird; oder obs viel zu politisch ist, diese Party, und sich niemand zu weit aus dem Fenster lehnen will.
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