
Zitat von
Grenzer
Vorsicht ,- paß auf Deine Frisur auf !
Ob ein Bataillon oder eine einzige kleine Gruppe ,- ist doch scheißegal !
Sobald Rußland NATO-Soldaten im Kampfeinsatz erwischt ,-- ist der CASUS BELLI gegeben - und dann rummst es gewaltig im Koffer ....
Gleich zweimal nein!
1. Es ist eben nicht egal, ob man von einer Person, einer Gruppe, einem Zug (Teileinheit), Kompanie (Einheit) oder Bataillon (Verband) spricht!
2. Sollte Russland in der Ukraine auf Militärangehörige westlicher Staaten treffen, liegt noch lange kein Kriegsgrund vor, würde nicht der "NATO-Bündnisfall" ausgelöst werden.
Artikel 5 des Nordatlantikvertrags lautet:„Die Parteien vereinbaren, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird; sie vereinbaren daher, dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten." (...)
Zum Gefetteten:
1. Es wird im Bündnisfall alles Erforderliche getan - es gibt somit keinen "Kriegsautomatismus"!
2. Der Bündnisfall dient zur Wiederherstellung der Sicherheit des NATO-Gebietes!
3. Angriffe auf Militärangehörige aus NATO-Staaten in der Ukraine lösten erst gar nicht den Bündnisfall aus! (Nur wenn die RU NATO-Territorium direkt angreift!)
Noch Fragen?