Putin hätte man lieber die Terrorwarnung der U.S.A. ernstnehmen sollen:
Die Pflicht zur Warnung gilt nicht nur gegenüber Verbündeten

Der Hauptgrund ist aber, dass sich die USA selbst verpflichtet haben, andere Regierungen zu informieren, wenn sie solche Pläne entdecken. Dies erklärte Adrienne Watson, die Sprecherin des Rats für nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten, am Freitagabend selbst: «Die amerikanische Regierung teilte diese Informationen mit den russischen Autoritäten in Übereinstimmung mit der seit langem geltenden ‹Duty to warn›-Politik.»
Die «Duty to warn»-Regel – zu Deutsch «die Pflicht zu warnen» – kam sogar gegenüber Iran zur Anwendung. Die USA warnten das Regime in Teheran Anfang des Jahres, dass der IS bei einer Gedenkfeier des früheren Top-Generals Kassem Soleimani einen [Links nur für registrierte Nutzer] plane. Die USA selbst hatten Soleimani vier Jahre davor mit einer Drohne getötet. Tatsächlich fand der Anschlag am 3. Januar dieses Jahres statt und tötete 89 Personen. Der IS-K bekannte sich zum Attentat.
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