Heinkel ueber Warschau.
Bahnhof-Dresden-Friedrichstadt-Dresden-Germany-14-02-1945-
2 Neustädter Bahnhof
Im Oktober 1944 passierten im Durchschnitt täglich 28 Militärzüge den Bahnhof Dresden-Neustadt, in denen ca. 19.600 Soldaten und Offiziere befördert wurden - Transportraum für knapp eine halbe Infanteriedivision pro Tag. Für etwa die Hälfte der Züge wurde im Bahnhof die Zuglok gewechselt, ähnlich häufig erhielten die Transporte Verpflegung und medizinische Betreuung. Auf beiden großen Dresdner Bahnhöfen waren dazu Wehrmachtsbetreuungsstellen eingerichtet, die von der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt organisiert wurden. Eine Bahnhofskommandantur der Wehrmacht sorgte für "militärische und militärpolizeiliche Ordnung im Einsatzbereich."
[Zum Weiterlesen: Matthias Neutzner, "Der Wehrmacht so nahe verwandt"- Eisenbahn in Dresden 1939 bis 1945. In: Dresdner Geschichtsbuch 5, Altenburg 1999]
12 Güterbahnhof Neustadt
Der Güterbahnhof Dresden-Neustadt, im Zuständigkeitsbereich des Reichsbahnbetriebsamtes Dresden 3 gelegen, fungierte während des Zweiten Weltkrieges als "Verladebahnhof für Militärtransporte". Er hatte damit für die zahlreichen in Dresden dauerhaft oder zeitweilig stationierten Militäreinheiten eine erhebliche Bedeutung. Der Güterbahnhof wurde zudem zum Ausgangspunkt für Deportationen jüdischer Menschen: Am 21. Januar 1942 gingen von hier Transporte in das Ghetto Riga, am 3. März 1943 nach Auschwitz ab. Von den etwa 1.500 Menschen des Auschwitz-Transportes, unter ihnen 293 Dresdner aus dem "Judenlager Hellerberg", wurden ca. 820 unmittelbar nach der Ankunft selektiert und in den Gaskammern ermordet.
[Zum Weiterlesen: Norbert Haase u.a. [Hrsg.], Die Erinnerung hat ein Gesicht. Fotografien und Dokumente zur nationalsozialistischen Judenverfolgung in Dresden 1933 - 1945. Leipzig 1998, S. 113ff., 138ff. Matthias Neutzner, "Der Wehrmacht so nahe verwandt"- Eisenbahn in Dresden 1939 bis 1945. In: Dresdner Geschichtsbuch 5, Altenburg 1999]
24 Hauptbahnhof
Im Februar 1945 bestimmten neben Militärangehörigen Flüchtlinge das Bild auf den Dresdner Bahnhöfen. Sie wurden vom Deutschen Roten Kreuz und der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt betreut und so rasch es die schwierigen Verkehrsverhältnisse erlaubten, nach Westen weitertransportiert. In den Wartesälen und Luftschutzkellern des Hauptbahnhofes übernachteten Abend für Abend viele Hundert Menschen. Im Saal "Weesenstein", neben dem Durchgang von der Kuppelhalle zu den Bahnsteigen gelegen, hatte das Rote Kreuz eine Bahnhofsdienststelle eingerichtet. Zur Betreuung der Flüchtlinge waren regelmäßig neben den Helferinnen ältere Schulkinder eingesetzt.
Während des Luftangriffes in den frühen Nachtstunden des 14. Februar 1945 wurde der Bahnhof schwer getroffen. In den unzureichend ausgebauten Luftschutzkellern starben etwa 750 Menschen.
Quelle: "Mahndepots -Orte" ;Dresden
Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus.
Stalin - Band 6, S. 148, Ausgabe 1952
Ach so, man wollte nur Dächer abdecken, damit die ausgebombten Ziviisten Verkehrswege verstopfen. Das ist ja eigentlich eine sehr humane Methode, wo niemand den Plan verfolgt gezielt Zivilisten zu vernichten.
"Seither ist die ›Casablanca-Direktive‹ oft als endgültiges Todesurteil für die deutschen Städte bezeichnet worden. Wenn man ihren Wortlaut kennt, erheben sich Zweifel an dieser Auslegung.
»Ihr vordringliches Ziel«, lautet die Weisung an die Chefs der britischen und amerikanischen Bomberflotte, »ist die fortschreitende Zerstörung und Desorganisation des deutschen militärischen, industriellen und wirtschaftlichen Systems sowie die Untergrabung der Moral des deutschen Volkes bis zu einem Grade, da seine Fähigkeit zum bewaffneten Widerstand entscheidend geschwächt ist.«
Aber die Direktive beschränkt sich nicht auf diese allgemeine Zielsetzung. Soweit das Wetter und die taktische Durchführbarkeit es erlauben, sollen die Ziele in dieser Reihenfolge angegriffen werden:
1. die deutschen U-Boot-Bauwerften;
2. die deutsche Flugzeugindustrie;
3. das Transportwesen;
4. die Ölraffinerien und Werke zur synthetischen
Benzinherstellung;
5. andere Ziele der feindlichen Kriegsindustrie.
Offensichtlich hatten sich also die Amerikaner durchgesetzt, die dem präzisen Tagesangriff auf Rüstungsziele das Wort redeten, während die Engländer nicht von ihrer Praxis des nächtlichen Flächenbombardements ganzer Städte lassen wollten. Churchill selbst berichtet, er habe im Laufe der Konferenz eine Unterredung mit General Eaker, dem Chef der 8. US-Luftflotte in England, gehabt. Hier stand Argument gegen Argument. Churchill wollte Eaker zum Nachtbombardement bekehren, Eaker beharrte auf seinem Standpunkt. Schließlich gab der britische Premier nach:
»Ich kam zu dem Entschluß, mich hinter Eaker und seine Sache zu stellen, nahm einen völligen Frontwechsel vor und zog meine Einwände gegen die Tagesangriffe der fliegenden Festungen zurück ...«
Doch was für die Amerikaner galt, kümmerte die Engländer nicht. Wie stets bei solchen Weisungen von höchster Stelle, ließ auch die Casablanca-Direktive den Ausführenden viel Spielraum. Es kam ganz auf die Auslegung an. Und Luftmarschall Harris, der Chef des britischen Bomberkommandos, war entschlossen, seine bisherige Angriffstaktik fortzusetzen.
Stand nicht ausdrücklich in der Weisung, daß die als vordringlich genannten Rüstungsziele nur anzugreifen seien, wenn es die Wetterbedingungen und die Taktik erlaubten? Nun, die britische Taktik erlaubte es eben nicht. Mochten die Amerikaner bei Tage gegen die deutsche Jagdabwehr anrennen. Mochten sie sich blutige Köpfe holen, wenn sie unbelehrbar waren. Die RAF aber würde weiterhin nachts die Städte anzünden. Hieß es nicht ausdrücklich, die Moral der Deutschen solle untergraben werden?
Luftmarschall Harris legte die Direktive so aus: »Durch Casablanca waren die letzten moralischen Hemmungen gefallen, und ich erhielt für den Bombenkrieg völlig freie Hand.«
(Cajus Bekker, "Angriffshöhe 4000", S.544-545
Du schaebiger Lump versuchst mal wieder die durch " Moral Bombing " von den Briten und USA begangenen Kriegsverbrechen zu relativieren, indem Du " militaerische Ziele " in Dresden konstruierst. Allerdings schlaegt der Versuch fehlen, weil sowohl die Briten als auch die USA offiziell eingestanden haben durch das Flaechenbombardement auf Dresden die Zivilbevoelkerung zu dezimieren und damit den Durchhaltewillen und die Kampfmoral des Deutschen Volkes zu brechen. Als Judenluemmel der in Kanada sein Unwesen treibt, muesste Du der englischen Sprache maechtig sein und eigentlich wissen was " Moral Bombing " bedeutet.
Tagesspiegel / 13.02.2015/ von Malte Lehming
70. Jahrestag der Bombenangriffe: Dresden war ein Kriegsverbrechen
Bei den Luftangriffen auf Dresden vor 70 Jahren wurden absichtlich Zivilisten getötet. Das aber ist auch im Krieg verboten. Aus guten Gründen tun sich viele Deutsche schwer damit, das Verbrechen zu benennen. Ein Kommentar.
Dresden war ein Kriegsverbrechen. Das auszusprechen, fällt vielen Deutschen aus guten Gründen schwer. Zu groß wirkt die Gefahr, von Ideologen missverstanden, vereinnahmt, instrumentalisiert zu werden.
...
Innerhalb von 15 Minuten wurden drei Viertel der Altstadt in Brand gesetzt
In der Nacht zum 14. Februar 1945 verwandelten britische Flugzeuge die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Dresden in ein Flammenmeer. Innerhalb von 15 Minuten wurden drei Viertel der Altstadt in Brand gesetzt. Ein Bombenteppich zerstörte die gesamte Innenstadt.
Es war der schwerste Luftangriff auf eine Stadt im Zweiten Weltkrieg, rund 25 000 Menschen wurden getötet.
Ob Kinder, Frauen, Alte, Kranke – jeder war ein Ziel der Angriffe. Planvoll und systematisch wurden Zivilisten umgebracht. Ihr Tod war nicht „Kollateralschaden“ einer anderen kriegsnotwendigen Handlung, sondern erwünschtes Resultat des Angriffs selbst. Dresden lag in der Logik von Hiroshima und Nagasaki.
Die absichtliche Tötung unschuldiger Menschen aber ist Mord, auch im Krieg. Als im Jahr 1958 der ehemalige amerikanische Präsident Harry Truman von der Universität Oxford einen Ehrendoktor erhalten sollte, schrieb die katholische Moralphilosophin Elizabeth Anscombe ein wütendes Pamphlet gegen diese Entscheidung („Mr. Truman’s Degree“). Ihr Essay gilt bis heute als Grundlage der modernen Forschung über Recht und Moral im Krieg. Ein zentraler Gedanke darin lautet:
Das Recht zum Krieg (ius ad bellum) ist unabhängig vom Recht im Krieg (ius in bello).
So wie ein Aggressor durchaus „sauber“ kämpfen kann, kann ein Verteidiger, etwa durch Einsatz von Chemiewaffen, abscheuliche Verbrechen begehen. Im Recht zu sein, einen Krieg zu führen, befreit nicht von der Notwendigkeit, ihn im Einklang mit allseits akzeptierten Normen führen zu müssen.
Dresden war ein Unrecht...
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Geändert von ABAS (13.02.2024 um 07:59 Uhr)
" Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)
auf der Ignorier-Liste: autochthon, Blackbyrd, Empirist, feige, MANFREDM, observator, Optimist, phantomias, schlaufix, Virtuel
Dresden und Pforzheim
[Links nur für registrierte Nutzer]In der engbebauten Altstadt entwickelte sich ein Feuersturm, der 98 % des Stadtgebiets zerstörte. Pforzheim gehört damit auch zu den am stärksten durch alliierte Luftangriffe zerstörten Städten in Deutschland. Möglicherweise war die verwinkelte Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern im Rahmen der Morale-Bombing-Strategie ausgewählt worden und deren Brennbarkeit der eigentliche Grund für den Angriff. Die feinmechanische Industrie, zu dieser Zeit weitgehend auf die Produktion von Zündern umgestellt, war zuvor aus der Stadt ausgelagert worden.
Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus.
Stalin - Band 6, S. 148, Ausgabe 1952




yepp Kriegsverbrecher Churchill forderte ja das "Basting" – das Grillen deutscher Städte und der darin befindlichen Flüchtlinge !
Mehr faktisch belegte Ansagen des übelsten Kriegsverbrechers im Irving- Buch bei
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Der Völkermord am Deutschen Volk vernichtete "80 Prozent aller deutschen Städte mit jeweils mehr als 100.000 Einwohnern". Die Luftangriffe der alliierten Kriegsverbrecher luden "40.000 Tonnen Bomben im Jahre 1942, 120.000 Tonnen Bomben im Jahre 1943, 650.000 Tonnen Bomben im Jahre 1944 und in den vier letzten Kriegsmonaten des Jahres 1945 nochmals 500.000 Tonnen Bomben" auf die Zivilbevölkerung in den deutschen Städten ab ( DIE WELT s.G1 11.02.1995)
Hier die Ziele zur Ausrottung aus der Luft deutscher Zivilisten:
Kiel, Neumünster, Stralsund, Bremerhaven, Emden, Wilhelmshaven, Hamburg, Neubrandenburg, Neustrelitz, Prenzlau, Bremen, Hannover, Rheine, Osnabrück, Hildesheim, Braunschweig, Magdeburg, Berlin, Potsdam, Frankfurt/Oder, Bocholt, Münster, Kleve, Wesel, Dortmund, Hamm, Soest, Krefeld, Mönchengladbach, Düsseldorf, Aachen, Düren, Bonn, Köln, Siegen, Koblenz, Trier, Bingen, Bad Kreuznach, Mainz, Worms, Kaiserslautern, Pirmasens, Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Freiburg, Friedrichshafen, Ulm, München, Augsburg, Straubing, Heilbronn, Nürnberg, Ingolstadt, Bayreuth, Mannheim, Ludwigshafen, Darmstadt, Offenbach, Hanau, Frankfurt, Gießen, Schweinfurt, Würzburg, Gießen, Kassel, Nordhausen, Merseburg, Leipzig, Chemnitz, Dresden, Eilenburg, Halberstadt, Magdeburg, Gelsenkirchen, Oberhausen, Witten, Duisburg, Hagen, Wuppertal, Solingen, Neuß, Remscheid, Brilon, Aschaffenburg, Swinemünde.
kd
Literaturnobelpreisträger Peter Handke:
"Ich kann das Wort Demokratie nicht mehr ausstehen"
(derstandard 16. April 2025)
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