Zitat Zitat von Rikimer Beitrag anzeigen
Ich habe noch während meiner Schulzeit (12the Klasse oder so) den Koran gelesen in verschiedenen Übersetzungen. Nicht weil ich auch nur eine Sekunde daran geglaubt habe, sondern aus Interesse, weil wir ja im Westen, in Deutschland ne Menge Mohammedaner haben. Hadithe habe ich nur online gelesen.

Welche Visionen hatte Mohammed? Es scheinen zwei verschiedene gewesen zu sein, jene aus seiner Zeit Mekka und Medina. In Mekka bemühte er sich um Anhängerschaft, deshalb war er dort tolerant und friedlich. In Medina wurden die Botschaften extremer, hasserfüllter, unbarmherzig, weil er dann schon Macht hatte, politische und militärische. Das Schwert ist eben am Ende stärker als das Wort, zum. erscheint es so.

Lustig sind die Hadithe, weil sie Aspekte von Mohammed und dem Islam geben, welche selbst den meisten Muslimen unbekannt sind. Das letzte was ich gelernt habe: nach den Hadithen war Ismael, einer der Söhne Abrahams kein Araber, er hat sich aber arabische Frauen genommen und assimiliert.

Eine lustige Religion bzw. Ideologie.
Ich habe den Koran selber nicht gelesen, lebe aber ueberwiegend mit Musel zusammen. Es scheint so, als ob die Realitaet ein anderer ist. Weder bei den Frauen, noch bei Maennern erkenne ich in Tuerkiye ein religioeses Erscheinungsbild oder eine religioese Lebenseinstellung. Vereinzelt sieht man natuerlich auch Frauen, die diesem Klischeebild entsprechen. Ob sie privat glaeubig sind, ist eine andere Sache. Ueberwiegend jedoch sehr weltlich gepraegt. Ist das vielleicht eine Illusion, die die Europaer von den "Muslimen" im allgemeinen haben?