[Links nur für registrierte Nutzer]Peking. Die Menschenrechtsverbrechen des nordkoreanischen Regimes werden in den Medien nicht selten ins Groteske überzogen. Doch manche der schier unglaublichen Grausamkeiten sind im Kern wahr: Nach wie vor werden Bürger im Kim-Regime öffentlich gerichtet – und manchmal lediglich, weil diese „illegale“ Videos aus Südkorea geschaut haben.
Viele der geflüchteten Nordkoreaner, insbesondere entlang der Grenzregionen zu China, in denen Schmuggel, Bestechung und Handel florieren, erzählen in geradezu alltäglichem Ton von Erschießungen. Diese finden meist im Freien statt, etwa auf Flugplätzen oder Feldern am Ortsrand. Oftmals müssen den Hinrichtungen nicht nur die Angehörigen der Verurteilten beiwohnen, sondern auch die gesamte Nachbarschaft – offensichtlich aus Abschreckung. „Selbst als bereits Flüssigkeit aus dem Gehirn des Verurteilten austrat, mussten die Menschen noch in Reih und Glied stehen bleiben und ihm ins Gesicht schauen“, sagt einer der interviewten Nordkoreaner in der Studie.
Allein 23 solcher öffentlichen Exekutionen kann die NGO während der Herrschaft Kim Jong Uns nachweisen. Fast alle haben sie sich in Hyesan ereignet – jenem Grenzort, den die meisten Flüchtlinge bei ihrer Route nach China zunächst passieren. Neben Drogen, Prostitution und Morden wurden in sieben Fällen die Verurteilten wegen eines scheinbar trivialen Strafbestands hingerichtet: das Schauen und Verbreiten südkoreanischer Videos.
Würde Deutschland/Österreich so handeln,wäre hier der Aufschrei GROSS-Verbrechersystem,Verbrecherregime !!




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