"Denn sie hatten alles gemeinsam" heißt es in der Apostelgeschichte. In der Urkirche musste man auf Familie und Besitz verzichten (das hat schon Jesus verlangt) bzw. den gesamten Besitz und die ganze Familie dann mit in die Kirche bringen. So ist es ja noch heute in christlichen Sekten und Gemeinschaften und auch den Klöstern. Als es dann aber immer mehr Christen gab, die natürlich zu so großen Opfern nicht mehr bereit waren, hat man sich dann auf die 10%-Kirchensteuer geeinigt ("den Zehnten" nach alttestamentarischem Vorbild), die aber laut dem Hl. Paulus auch nur der zahlen musste, der das auch konnte.
Es hat dann im Mittelalter immer wieder christliche Bewegungen gegeben, die dieses urkirchliche "kommunistische" Modell wiederbeleben wollten, wobei aber nie die gesamte Gesellschaft mit einbezogen werden konnte. Das haben dann ja erst Marx und Lenin geschafft...und dann auch noch in bewusstem Gegensatz zum Christentum!