Das stimmt. Wenn man diese hypermoralische Hysterie heutzutage mit der BRD der 80er vergleicht könnte man ja fast den Eindruck bekommen, daß hier ein Pappdrachen gejagt wird, um den linken Totalitarismus mit seinen Ideologien zu rechtfertigen, der immer weiter die Bürgerrechte sozialfaschistisch abschafft und immer neue Töpfe des Steuergelds aufmacht, an denen sich die TugerndwächterINNEN feudal bedienen.
Man könnte ja auch den Eindruck bekommen, daß immer wenn die Ideologien politischen Handelns auf die harte Realität krachen (schon wieder tote Schülerin dank Einwanderung), sofort der Pappdrachen rausgeholt wird. "Bedrohung des Staates"... Da lachen ja die Hühner.
Daß damals aber bereits die ersten Grundlagen dieses Kulturmarxismus begannen muß schon auch gesagt werden, was das Bsp. zeigt. Aus dem Umfeld der RAF, der 68er mit ihrem Gang durch die Instituionen, mit der Studenteninflation usw.
Die Wehrsportgruppe agierte in den 70er Jahren bundesweit. Während sie vor allem von Konservativen verharmlost wurde (Franz-Josef Strauß: "Mein Gott, wenn ein Mann sich vergnügen will, indem er am Sonntag auf dem Land mit einem Rucksack und einem mit Koppel geschlossenen 'Battle Dress' (Kampfanzug) spazierengeht, dann soll man ihn in Ruhe lassen." [12 m. w. N.]), maßen ihr Liberale und Linke ein erhebliches Gefahrenpotential zu. Im Januar 1980 verbot sie schließlich der damalige Bundesinnenminister Baum. Tatsächlich wurde die Gruppe wiederholt in Verbindung mit verschiedenen, teils sehr spektakulären Verbrechen gebracht: mit den Bombenanschlägen auf das Oktoberfest in München 1980 und auf den Bahnhof in Bologna im selben Jahr sowie mit der Ermordung des jüdischen Verlegerehepaars Shlomo Levin und Frieda Poeschke. Für die letzte Tat wurde Hoffmann zwar selbst vor Gericht gestellt, jedoch überraschend freigesprochen.
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Und das meinen sog. "Konservative" der CSU heutzutage dazu, die anscheinend tagein tagaus damit beschäftigt sind sich den Grünen anzubiedern. Söder erreichte immerhin das schlechteste Ergebnis der CSU überhaupt bei den letzten BT-Wahlen.
24.09.2020
München (dpa) - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat 40 Jahre nach dem Oktoberfestattentat Fehler nicht nur der damaligen Ermittler, sondern auch der Politik eingeräumt. Der damalige Ministerpräsident Franz Josef Strauß (CSU) habe die Gefährlichkeit der Wehrsportgruppe Hoffmann (WSG) «völlig unterschätzt», sagte Herrmann am Donnerstag in Verfassungsausschuss des Landtags.
Auch für den antisemitischen Doppelmord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke in Erlangen wenige Monate nach dem Wiesnattentat sei der unmittelbare Bezug zur WSG nun klar. «Politisch bleibt deshalb ebenfalls heute festzuhalten, dass das Verbot der WSG durch den Bundesminister des Innern Gerhart Baum im Frühjahr 1980 absolut richtig war.» Strauß hatte Baum damals scharf kritisiert.
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Heizerist in Ben Ephraims Gemeinde.
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