Das Ganze ist doch eine Spirale, die sich ganz munter nach unten dreht. Durch Dürreperioden verdurstet Vieh, vertrocknen die Felder. Die Folge ist eine Hungersnot, worauf die westliche Welt Tonnen und Abertonnen von Lebensmitteln liefert. Die Folge ist einerseits, dass - wie bei den Lemmingen - aufgrund des "Futterangebotes" die Geburtenzahlen steigen, andererseits die (Agrar-)Wirtschaft zerstört wird, weil niemand Lebensmittel kauft, wenn er sie als Spenden gratis haben kann. Dadurch entsteht eine Landflucht, was äußerst negative Auswirkungen auf die Agrarwirtschaft und deren Produktionsmengen hat. Dies führt aufgrund der steigenden Bevölkerungszahl immer schneller zu Hungersnöten, die durch noch mehr Lebensmittel-Lieferungen aus den Industrienationen führen.
Und schon dreht sich die Spirale munter weiter ........
Und erschwerend kommt noch dazu, dass vor allem die Landbevölkerung mit westlicher Technik auf dem Kriegsfuß steht. Servicearbeiten und Reparaturen werden bestenfalls unzureichend gemacht, funktioniert etwas nicht, bleibt es unrepariert stehen. Daher sind auch fast alle Bemühungen der NGOs, den Leuten Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten, zum Scheitern verurteilt. Installiert man den Afrikanern Pumpen zur Bewässerung ihrer Felder, so sind die in kürzester Zeit verschlammt. Mangels Kenntnissen bzw. Interesse wird nicht gereinigt und repariert, daher vertrocknen die Felder wieder und man wartet auf die nächsten Lebensmittel-Spenden.