Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.
Das hätte diesen Effekt:
Zentralistische Effizienz und Einigkeit plus Dezentralistische Freiheit und Innovation
habe selbst einen Neffen, der ist sogar Hochschullehrer bei den Jesuiten, sein Vater war Apother Prof in Würzburg. Feine, extrem kluge Leute, die man heute nicht mehr findet. Die meisten Pfarrer sind Superleute, nur ganz Oben, sitzen wie in der Politik: idioten, was mir Kardinal Marx, sehr deutlich wurde, oder Papst Benedik
Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“
Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst …Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.
Gute Diktatoren zeichne sich dadurch aus, das sie schon als Kinder und Jugendliche die schlimmsten Schicksalsschlaege meistern.
Mein Lieblingsdiktor war der Bruder No. 1, Fuehrer und Lichtgestalt des kambodschanischen Volkes, Genosse Saloth Sar.
Die Zeit Online / von Michael Sontheimer / 7. August 2022
Blutgetränkte Erde
Im Schatten des Vietnamkrieges gelangen Pol Pot und die Roten Khmer in Kambodscha an die Macht. Ihrem irrwitzigen Versuch, den Kapitalismus mit Gewalt auszutreiben, fallen mehr als eine Million Menschen zum Opfer.
Mitglieder der Gruppe Monatio (Mouvement National) fahren am 17. April 1975 auf Jeeps durch eine Straße von Phnom Penh, dem Tag, an dem Kambodscha unter die Kontrolle der kommunistischen Streitkräfte der Roten Khmer geriet.
Als der Albtraum vorbei war, erinnerte sich ein buddhistischer Mönch:
"Jeden Morgen um halb sechs führten die Roten Khmer Leute auf den Platz und befahlen ihnen, ihr eigenes Grab zu schaufeln. Um sechs wurden sie umgebracht. Meist mit einem Axthieb über den Hinterkopf. Es klang, als ob man eine Kokosnuss aufschlug, nur dumpfer. Manchmal schlugen sie jemanden, und der war nicht gleich tot. Sie begruben ihn trotzdem. Auch Kinder."
Der Mann, der solche Verbrechen im Namen des Kommunismus zu verantworten hatte, gehört unter dem Namen Pol Pot zum Kreis der größten Massenmörder des 20. Jahrhunderts, wenngleich er nie die Bekanntheit seiner Vorbilder Stalin und Mao Zedong erreichte.
Der Führer der Roten Khmer, wie die Kommunisten in Kambodscha hießen, wurde am 19.*Mai 1928 in einem Dorf 170 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Phnom Penh geboren. Saloth Sar war das achte von neun Kindern eines Großgrundbesitzers. Zwei seiner älteren Geschwister, zu denen die Eltern ihn schickten, als er sechs war, lebten am Hof des Königs in Phnom Penh. Dort ging Sar als Novize in ein buddhistisches Kloster.
Nach dem Gymnasium und der Technischen Hochschule in Phnom Penh – Kambodscha war noch eine französische Kolonie – wurde er 1949 mit einem Stipendium an die École Française de Radioélectricité in Paris geschickt. "Es ist himmlisch", schrieb Saloth Sar von dort an einen Bruder, "aber auch wahnsinnig teuer. Kannst du mir ein bisschen Geld schicken?" Er verliebte sich in die kambodschanische Studentin Khieu Ponnary, acht Jahre älter als er, und heiratete sie. In Paris wurde Sar auch Kommunist.
Er begann Mao zu lesen, reiste nach Jugoslawien und 1951 zu den Jugendweltfestspielen nach Berlin, in die Hauptstadt der DDR. Seine ersten Artikel für einen Rundbrief linker Studenten aus Kambodscha in Frankreich zeichnete er mit "Der Original-Khmer". Die Ethnie der Khmer machte mehr als neun Zehntel der Kambodschaner aus. Sar war von Beginn an Nationalist, wollte Kambodscha zu alter Größe führen, der des um das Jahr 800 entstandenen Reichs von Angkor.
...
In Pol Pots offizieller Biografie hieß es später, er sei am 30.*September 1960 einer der Gründer der geheimen Kommunistischen Partei Kamputscheas (KPK) gewesen. Damals herrschte Prinz Sihanouk, dessen Partei bei zweifelhaften Wahlen deutlich gesiegt hatte. Die Korruption war flagrant, und die Kommunisten wurden hart verfolgt. Nur bei armen Bauern und ethnischen Minderheiten fanden sie Unterstützung.
Im Juli 1962 verschwand der Generalsekretär der KPK, und es spricht einiges dafür, dass Saloth Sar und ein paar Genossen ihn ermorden ließen, weil er ihnen zu moderat war. Sar wurde zum Nachfolger gewählt. In einem seiner raren Interviews erinnerte er sich 1978 gegenüber jugoslawischen Journalisten:
"1963 konnte ich nicht mehr in Phnom Penh bleiben, ich musste in den maquis [Untergrund] gehen. Ich war nicht sehr bekannt, aber die Polizei überwachte mich."
Wer war dieser Saloth Sar? Prinz Sihanouk, der später Bündnisse mit ihm einging, beschrieb ihn als stets lächelnden und höflichen Mann. Auch Schulkameraden kannten ihn als ausgeglichenen Zeitgenossen. Keine außergewöhnliche Erscheinung, aber im kleinen Kreise ein guter Redner.
Seine Genossen nannten ihn "Bong ti muoy", Bruder Nummer eins. Mit einem Dutzend von ihnen gründete er ein Hauptquartier mit dem Decknamen "Büro 100". Äußerste Geheimhaltung mit paranoiden Zügen prägte die Kommunikation der Kommunisten Anfang der Siebzigerjahre im Bürgerkrieg gegen die Regierungstruppen. Klandestin reiste Sar nach China und Nordvietnam, wo ihn die Genossen fast ein Jahr lang ausbildeten.
In Peking lernte er Mao Zedong kennen, der gerade die "Große proletarische Kulturrevolution" losgetreten hatte. Der "große Steuermann" wurde sein Vorbild. An die Macht brachte ihn und seine Genossen schließlich vor allem die Regierung der USA, die sich seit den frühen Sechzigerjahren unter Präsident John F. Kennedy immer tiefer in einen unerklärten und ziellosen Krieg gegen die nordvietnamesischen Kommunisten verstrickt hatte.
Letztere transportierten ihren Nachschub durch Kambodscha auf dem sogenannten Ho-Chi-Minh-Pfad nach Südvietnam, wo sie die von den USA unterstützte Militärdiktatur bekämpften.
Präsident Richard Nixon und sein Sicherheitsberater Henry Kissinger ließen deshalb das neutrale Kambodscha vom März 1969 an illegal und heimlich bombardieren. Bei mehr als 3000 Einsätzen warfen Flugzeuge der U. S. Air Force mehr Bomben auf das kleine Land ab als im Zweiten Weltkrieg auf Japan.
Etwa eine halbe Million kambodschanische Zivilisten starben bei diesen Kriegsverbrechen, immer mehr schlossen sich den Kommunisten an. Den Kapitalismus mit einem gewaltigen Sprung überwinden Bauernkrieger:
Am 17. April 1975 fanden die traumatisierenden Jahre aus Bürgerkrieg und Flächenbombardements ein Ende; kampflos marschierten die Roten Khmer in der Hauptstadt Phnom Penh ein. Sie trugen schwarze Bauernhosen und -jacken sowie AK-47-Schnellfeuergewehre.
Der Bürgerkrieg war beendet, es folgte ein Albtraum, den die Kambodschaner sich nicht hatten vorstellen können. Die ersten Befehle der Roten Khmer lauteten:
"Erstens: alle Menschen aus der Stadt evakuieren.
Zweitens: alle Märkte abschaffen und das Geld einziehen.
Drittens: alle Führer des alten Regimes liquidieren.
Viertens: alle Mönche aus den Klöstern verjagen, ihnen die gelben Roben ausziehen und sie beim Reisanbau einsetzen. Fünftens: sofort jeden erschießen, der sich diesen Befehlen widersetzt."
...
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Geändert von ABAS (22.10.2022 um 17:01 Uhr)
" Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)


Das kommt noch obendrauf !
1,5 Milliarden ab 1.1.2023 von der EU monatlich , 18 Milliarden im Laufe des Jahres von der EU als Wiederaufbauhilfe , wovon Scholz
jetzt redet ist nichts anderes als die Vorbereitung der Schlafschafe auf Steuererhöhungen , damit Deutschland auch noch seinen Teil
zum Wiederaufbau der Ukraine leisten kann , das Geld von der EU reicht wohl nicht und da ist ja unser Geld auch schon mit dabei !
Terror, vornehmlich gegen unschuldige Zivilisten, ist Krieg.
Krieg ist die schlimmste Form des Terrors, weil es vornehmlich unschuldige Zivilisten trifft, die einfach nur das Pech haben, dort zu leben.
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