Allein hier wird es für die meisten schwierig. Für nicht wenige ist "Deutschland = Land der Deutschen = Heimat des deutschen Volkes" und "Bundesrepublik - Organisationsform - nach 1945 von Nichtdeutschen juristisch paraphiert und von deutschen "Demokraten" gegengezeichnet" oftmals eins. Kritik am BRD-System wird als Angriff auf einen selbst gewertet.
Daher tendieren diese Kreise dazu, die BRD = Deutschland zu setzen.
Inwieweit ein Staat als System, der das Volk generationenlang "zu Tode" kolonisiert mit Massen an Angehörigen fremder und fremdster Völker, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
"Dumm wie ein Deutscher" soll ein Spruch bei den Polaken sein.
Da wir Deutsche fähig waren, einmalige Hochtechnologie zu entwickeln, wird dieser Spruch anders zu verstehen sein.
Der Normaldeutsche ist treuselig und gutmütig und sieht keine Gefahren. In seiner "Blauäugigkeit" ist er auch dort dumm, wo andere hellhörig werden.
Das gilt nicht für alle, aber das "Bürgertum" ist ein Paradebeispiel.
Adolf Hitlerjugendfreund Kubizek hatte über das Bürgertum im 19. Jahrhundert folgende Beobachtungen gemacht:
„Linz, das im letzten Jahrzehnt zu einer modernen Industriestadt geworden ist und Menschen aus allen Gebieten des weiten Donauraumes aufgenommen hat, war damals noch eine stark ländlich bestimmte Stadt. Noch standen in den Vororten die stattlichen, burgenartigen Vierkanthöfe der Bauern, und inmitten aufschießender Miethäuser lagen noch Wiesen, auf denen gemächlich das Vieh weidete. In den Schenken saßen die Leute beim landesüblichen Most. Überall erklang noch der breite, behäbige Dialekt des Landes. Es gab nur Pferdefuhrwerk in der Stadt, und die Fuhrleute sorgten am kräftigsten dafür, daß Linz ‚im Lande‘ blieb. Das Bürgertum, obwohl weitgehend selbst bäuerlicher Herkunft und vielfach mit der Landbevölkerung versippt und verschwägert, sonderte sich um so schärfer von den ländlichen Schichten ab, je mehr es diesen innerlich noch nahestand.“




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