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Wer ist Willy2?
Ich habe auf eine Zeit angespielt, die älter ist als die NS-Jahre, die Zeit davor, die des Mittelalters, die der Aufklärung und dann der Industriellen Revolution oder der unter dem Kaiser, dem wir genaugenommen den Automobilbau mit seiner Erfolgsgeschichte zu verdanken haben. Die deutsche Geschichte ist älter als 1000 Jahre.

Stalins angebliche Millionenmorde haben damit nicht das Geringste zu tun. Und was das Thema polnische Reparationsforderungen angeht, so habe ich die Russische Sicht darauf erst letztens reingestellt. Übrigens kannst du dir sicher denken, was Katasonow von dem Blödsinn über Stalins Millionenmorde so denkt ...
"Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen [...] sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst" - BMI
"Der Westen ist das Imperium der Lügen" - Putin
“Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein." - Goethe
Und da ist sie wieder die Projektion. Deutschland hat keinen einzigen der zwei Weltkriege verschuldet, sondern hat versucht, beide Konflikte auf diplomatischem Wege zu lösen. Russland (bzw. dessen Neanderthaler-Regierung gegen die Interessen der Russen) hat beide mitverschuldet. Und Russlands ehemalige Kumpane bei diesen Schandtaten (UK, USA, F bzw. dessen Neanderthaler-Regierungen) stellen sich jetzt gegen Russland und treiben seit 2014 dasselbe Spiel wie 1914 und 1939 gegen Deutschland.
In der Tat, so viel Küchenpsychologie ist beschämend.Ja, ich stimme dir zu, es sagt alles aus.
Es ist einfach nur beschämend.
Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.
Das hätte diesen Effekt:
Zentralistische Effizienz und Einigkeit plus Dezentralistische Freiheit und Innovation
Armin Geus selbst kommt aufgrund zahlreicher Indizien zu dem Schluss, dass Mohammed unter einer 'paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie mit definierten Wahnvorstellungen und charakteristischen Sinnestäuschungen' gelitten hat. Und so lässt sich der Koran auch als 'Chronik einer Krankengeschichte' lesen.
Am Ende des Tages ist beides wahr, sowohl das Großartige, wie auch das Verbrecherische. Letzteres in einer traurigen Größenordnung bei den Deutschen und auch bei Russen und Chinesen, aber am Ende nicht anders als andere Nationen auch. Deswegen halte ich von den ewigen Schuldzuweisungen nichts. Gilt auch für den Kolonialismus anderer Staaten: Da weisen heute (!!!) Kläffer, die moralisch gar nicht in der Position dafür sind, Menschen Schuld zu, die nie Kolonisten waren, für Entschädigungen an vermeintliche Opfer, die in ihrem Leben nie kolonisiert waren. Was die Geschichte angeht: das Erobern, das Kolonisieren, das Abmurksen ist alles schlicht die Geschichte der Menschheit, egal wo. Klar, wir können mit dem Entschädigungsgedanken bis zu den Hunnen zurückgehen oder die Absurdität auf die Spitze treiben, weil vor 3 Milliarden Jahren eine Horde Protozoen den Holocaust unter wehrlosen Einzellern angerichtet hat. Irgendwann ist es halt auch mal gut.
Die romantisch verklärten Ureinwohner in Afrika und Amerika haben sich untereinander auch massakriert, wenn es opportun erschien. So what? Die Verantwortung liegt in der Zukunft, Konflikte anders zu lösen. Wenn das möglich ist.
Deswegen sollten Deutsche ein gesundes Verhältnis zu ihrem Land und den Licht- und Schattenseiten ihrer Geschichte entwickeln und ohne diese Selbstgeißelung - die international kaum einer nachvollziehen kann - die Zukunft gestalten. Dazu gehört aber auch Einsicht. Wenn jemand jene 12 Jahre argumentativ aufgreift, ist er eben NICHT automatisch ein "antideutscher Drecksack". Egal, wer das zu ertragen unfähig ist. Wenn jemand meint, man könne deswegen auf den Reichtum der übrigen deutschen Geschichte nicht mit Respekt zurückblicken, ist schlicht dämlich. Und festzustellen, daß das Herausragende ja immer nur von einigen Wenigen geleistet wurde, während die Zuschreibung "Land der Dichter und Denker" deshalb nur Anmaßung sei, der hat nicht verstanden, wie der Boden für diesen kulturellen Reichtum bereitet wurde. Nihilismus halte ich jedenfalls für keine gute Antwort, ebenso wenig wie überzogenen Stolz, der in Chauvinismus endet.
Und einen sympathischen Patriotismus zu vermitteln, das wird auch die AfD erst noch lernen müssen. Das erboste Gepoltere auf den Tisch hauender Griesgrame jedenfalls verkauft sich nicht gut. Da kommen amerikanische Konservative wie Matt Walsh mit ihrer Art, den Zeitgeist zu entlarven ("what is a woman") besser rüber.
"200 goals isn't a plan. It's a wishlist!"
Dr. Jordan Peterson zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens
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