In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch (Edward Kennedy)
Geben Sie Deutschland die Führungsrolle, die Deutschland verdient. (Wolodymyr Selenskyj)
Igno: Dr.Mittendrin, Flaschengeist, Politikqualle, Hr.Mayer
Unnütze Deppen Lüge, von Dir, wohl von Blöd übernommen. Jeder Depp weiß, das bei AI Ganz Oben, hohe ehemalige Diplomaten, des US Department of State, CIA sitzen. Blödsein macht Glücklich, wie bei Baerbock und Co.
Amnesty "steht voll und ganz zu den Untersuchungsergebnissen", schrieb Generalsekretärin Agnès Callamard in einer Erklärung an die Nachrichtenagentur AFP. Auch auf [Links nur für registrierte Nutzer] veröffentlicht Callamard eine Erklärung. Dort schrieb sie, dass ihre Organisation "unparteiisch aufseiten aller Opfer stehe". Jene, die Amnestys Untersuchungen angreifen, bezeichente sie als "Mob und Trolle der sozialen Medien". Callamard hob hervor:
"Das nennt man Kriegspropaganda, Desinformation, Falschinformation. Dies wird unsere Unparteilichkeit nicht beeinträchtigen und an den Tatsachen nichts ändern."
Selenskij hatte die NGO beschuldigt, "eine Täter-Opfer-Umkehr zu betreiben". Sichtlich erzürnt erklärte der ukrainische Präsident in einer Videobotschaft, dass jeder Bericht, "der die Handlungen des Opfers und des Angreifers in irgendeiner Weise gleichsetzt, nicht toleriert werden kann".
Der am vergangenen Donnerstag veröffentlichte Bericht beschuldigt Kiew einer "klaren Verletzung des humanitären Völkerrechts", da dokumentiert werden konnte, dass die Ukraine Truppen in der Nähe ziviler Infrastruktur stationiert, von dort aus operiert und somit das Leben von Zivilisten gefährdet.
Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“
BOGDAN MUSIAL - hast Du schon seine Bücher gelesen?
„Warum wurde nicht über den Tschetschenienkrieg berichtet? Was war mit Aleppo, dem Angriff auf die Krim 2014?“ Schon damals habe es Säuberungen gegeben. „Menschen wurden in Schächte geworfen und es gab große Fluchtbewegungen. In der Berichterstattung war das kaum Thema“, kritisiert Musial. Der Historiker ist sich sicher: Putin hat seinen Einfluss im Westen seit seiner Machtübernahme so ausgebaut, dass ihm die Politik – insbesondere die Deutsche –, aber auch die Presse auf eine Weise zugeneigt waren, die dem russischen Staatschef großen Handlungsspielraum erlaubte.
„Was er in der Ukraine macht, ist nichts Neues“, sagt Musial. Nicht neu für die russische Geschichte – der Historiker erinnert da etwa an die kriegerischen Handlungen der Bolschewiki Anfang der 1920er-Jahre, als die Ukraine infolge der Februarrevolution 1917 erstmals für ihre eigene Unabhängigkeit kämpfte –, aber ebenso wenig neu für Putin.
Als früherer Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB war Putin in beide Tschetschenienkriege verwickelt. Laut der deutschen Journalistin Katrin Eigendorf hat Putin 1999 zwei Anschläge auf Wohnhäuser in Moskau mit rund 300 Zivilopfern inszeniert, um die Fortsetzung des Tschetschenienkrieges zu rechtfertigen.
In beiden Tschetschenienkriegen dokumentierten Menschenrechtsorganisationen schwere Menschenrechtsverletzungen, ähnlich denen, die jetzt in der Ukraine beobachtet werden.
Auslöschen, was er nicht beherrschen kann
„Putin geht nach denselben Methoden vor wie Stalin“, sagt Musial. „Männer liquidieren, Frauen und Kinder deportieren.“ Der russische Staatschef habe sich vorgenommen, den ukrainischen Staat auszulöschen, wenn er ihn nicht beherrschen könne. Und: „Putin hat diesen Krieg lange vorbereitet.“ Schon der Bau der Gas-Pipline Nord-Stream 1 habe dazu gedient, die Ukraine wirtschaftlich zu isolieren. Deutschland habe da mitgespielt.
„Was hätten wir für Alternativen zur russischen Energie?“, hakt der Geschichtslehrer Marcel Labitzke nach. „Deutschland braucht Rohstoffe“, räumt Musial ein. „Aber wenn man Nord Stream wirtschaftlich und klimapolitisch betrachtet, war das Schwachsinn. Wir hatten genug Pipelines.“
Russland habe die Pipelines nur bauen wollen, um die Ukraine und Weißrussland erpressen zu können. Deutschland müsse sich überlegen, mit wem es Geschäfte machen wolle, betont Musial. „Das Argument war ja immer, dass selbst im kalten Krieg der ideologische Feind zuverlässig geliefert hat“, heizt Labitzke die Diskussion weiter an.
Der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) habe für die Anerkennung des Status Quo sogar den Friedensnobelpreis erhalten, betont der Geschichtslehrer.
Deutsch-Sowjetische Verträge waren „Antideutsch“
Doch Musial bleibt kritisch, nennt die 1970 geschlossenen Verträge zum Bau einer deutschen Pipeline, welche die Sowjetunion mit Erdgas bezahlen sollte, sogar „Antideutsch“. Warum? „Weil dieses System die Sowjetunion stabilisiert hat.“
Ohne das wäre „dieses verbrecherische Regime“ vielleicht schon früher zerbrochen, wodurch es schon Jahre vorher zur deutschen Wiedervereinigung hätte kommen können, glaubt Musial.
[Links nur für registrierte Nutzer]
Geändert von Virtuel (08.08.2022 um 14:55 Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch (Edward Kennedy)
Geben Sie Deutschland die Führungsrolle, die Deutschland verdient. (Wolodymyr Selenskyj)
Igno: Dr.Mittendrin, Flaschengeist, Politikqualle, Hr.Mayer
Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“
Aktive Benutzer in diesem Thema: 6 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 6)
Nutzer die den Thread gelesen haben : 72Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.