Blödsinn. Die Mehrheit war froh dass der Krieg zuende war, befreit fühlten die sich ganz sicher nicht. Und deinen Groseltern kannst du antideutscher Märchenerzähler viel in den Mund legen. Viellecht haben sie es ja sogar gesagt, weil sie wussten, was für ein umerzogener Antifa-Bengel du warst und wie du reagieren würdest, wenn sie etwas politisch Unkorrektes gesagt hätten.
"Lieber entdeckte ich einen Satz der Geometrie, als daß ich den Thron von Persien gewänne!"
Thales von Milet (Philosoph, Staatsmann und Mathematiker 624 v.u.Z. - 546 v.u.Z.)
In erster Linie ist es der Begriff, um den Krieg bzw. den Kriegseintritt positiv in das Bewusstsein zu verankern. Ich glaube noch nicht einmal, dass es da um die Deutschen geht. Die wussten sehr wohl selber ganz gut, ob sie sich nun befreit oder besetzt fühlten. Man braucht aber auch einen Begriff um vor der eigenen Bevölkerung den Krieg zu rechtfertigen.
Das machen die Russen heute ja auch.
Es ist ja immer dasselbe Motto. "Wir führen einen gerechten Krieg, die anderen nicht." Entsprechend kommen wir als Befreier von etwas ungerechtem. Das motiviert die eigene Bevölkerung und lösst sie zustimmen.
Geändert von Valdyn (12.06.2022 um 11:27 Uhr)
Der Begriff wurde erstmals von einem Angehörigen einer der angesehensten und elitärsten Familien Deutschlands (ich schreibe bewusst nicht nur "BRD") in öffentlichen Umlauf gebracht, und zwar in seiner Funktion als BRD-Staatsoberhaupt.
Dass die allermeisten heutigen Deutschen anno 2022 tatsächlich das Jahr 1945 als Befreiung empfinden, lässt sich auch heute an der heutigen Parteinahme für UKUSA in diesen zäsuralen Zeiten erkennen.
Ich habe lange auch den Fehler gemacht und aus Bequemlichkeit (vielleicht auch aus Angst vor einer trostlosen "Erleuchtung") geglaubt, dass das alles im Endeffekt doch nur auf dem Mist der Angelsachsen gewachsen ist, obwohl es ja eigentlich immer unübersehbar war, dass in diesem Land nach dem Krieg zwar eine Grundrichtung von den westlichen Alliierten vorgegeben und angeordnet wurde, die Kultivierung und Motivation des Ganzen aber vor allem (!!!) von BRD-Eliten bis hin zum BRD-Fußvolk selbst maßgeblich vorangetrieben wurde, bis heute... selsbt von denen, die es vehement von sich weisen würden.
Wenn ein BRD-Präsident als höchster Mann im Staat im Januar 2015 hochfeierlich in einer vielbeachteten Holocaustrede im Bundesparlament unmissverständlich und klipp und klar sagt, dass es keine deutsche Identität ohne den Holocaust gebe und daraufhin alles in diesem Land seinen gewohnten Gang weitergeht, nichts wackelt und grummelt (wie z.B. einige Monate später bei der "Flüchtlingskrise".... also wenn es ans Geld und an den Lebensraum geht, geht es schon) dann ist allerspätestens das ein Moment der Erleuchtung und Erkenntnis über dieses Land, seiner Zukunft und seinen inzwischen großteils amerikanisierten Einwohnern.
Ich habe hier letztens gelesen, dass jemand seine Brötchen vom Discounter kauft und gleichzeitig ein Aktiendepot hat. Diesen Spagat kriegt man doch nur hin, wenn man im Kopf längst Ami ist. Das selbe auch mit Negern und Kanaken in der AfD... "ist doch egal, Hauptsache sie machen eine prodeutsche Politik"... Da muss man nicht mal mehr explizit pro USA schreiben. Man ist es inzwischen schon selbst. Die eigene Existenz ist dann schon pro USA.
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