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Covid-19 Anteil von Geboosterten auf den Intensivstationen nimmt rasant zu
Mittlerweile liegen fast genauso viele Geboosterte auf Intensivstation wie Ungeimpfte. Der Anstieg pro Woche ist immens. Aber das RKI sieht "keine starken Hinweise, dass die Booster-Effektivität deutlich nachlässt". Gibt es da einen Denkfehler?
Nach Berechnungen von MDR WISSEN ist die Effektivität der Booster-Impfung, was den Schutz vor der Notwendigkeit einer Aufnahme auf eine Intensivstation angeht, von 89 auf 62 Prozent gesunken – und das in nur sieben Wochen. Wie wir auf diese Zahlen kommen und warum das RKI andere vermeldet, soll in diesem Artikel erklärt werden.
Es geht also um Statistiken, Zahlen und Berechnungen. Es geht um veröffentlichte Daten, deren Interpretation und Aussagekraft.
Zuerst ist dafür ein Blick in die Vergangenheit nötig. Wir selbst haben schon oft über die Impfstatus-Verteilung bei verschieden schweren Fällen (Symptome, Hospitalisierung, Intensivstation, Tod) [Links nur für registrierte Nutzer]. Grundlage dafür waren immer die Zahlen, die das RKI in seinen Wochenberichten unter der Überschrift "Impfdurchbrüche" vermeldet. Diese Zahlen haben aber seit geraumer Zeit ein Problem: Sie sind kaum noch repräsentativ.
Nehmen wir als Beispiel den aktuellen [Links nur für registrierte Nutzer]. Auf Seite 28 sind dort für die Kalenderwochen 5 bis 8, wenn man alle Altersgruppen zusammenzählt, insgesamt 4.200 Hospitalisierungsfälle, 294 Fälle auf Intensivstation und 422 Todesfälle verzeichnet.
Aus Daten, die man ebenfalls beim RKI finden kann (Hospitalisierungs- und Todesfälle [Links nur für registrierte Nutzer], Fälle auf Intensivstation im Wochenbericht auf Seite 19) wird aber deutlich, wie viele Fälle der jeweiligen Art in diesem Vier-Wochen-Zeitraum tatsächlich schon erfasst sind. Nämlich 33.186 Hospitalisierungsfälle, 6.454 Fälle auf Intensivstation und 2.930 Todesfälle. Das heißt, in der Impfdurchbruch-Tabelle taucht nur ein erschreckend geringer Anteil aller wirklichen Fälle auf, bei den Intensivstationsfällen sind es derzeit nicht einmal fünf Prozent. Das wirkt nicht sonderlich repräsentativ.
Woran liegt das? Das RKI nutzt für seine Impfdurchbruch-Tabellen die sogenannten IfSG-Daten. IfSG steht für Infektionsschutzgesetz, es sind also die Zahlen, die die Gesundheitsämter erfassen und ans RKI übermitteln. Seit Einsetzen der Omikron-Welle kommen die Gesundheitsämter aber offenbar nicht mehr mit der Erfassung und Übermittlung hinterher.
Impfeffektivität
Trotzdem gibt das RKI für jede Fallart anhand dieser Daten eine geschätzte Impfeffektivität an, also mit wie viel Prozent Wahrscheinlichkeit die Impfung vor symptomatischer Infektion, Hospitalisierung, Intensivstationsaufenthalt und Tod schützt. Für geboosterte Erwachsene liegt der Schutz vor einem Intensivstationsaufenthalt demnach immer noch bei über 90 Prozent.
Alles auf:[Links nur für registrierte Nutzer]
Man schätzt also beim RKI!
Müssen jetzt auch beim MDR Köpfe rollen? Wir erinnern uns an den Fall des Vorsitzenden der Krankenkasse BKK Pro-Vita.........
Ich schätze mal ja!






Zitierung aus dem Beitrag von Bolle:
"[...] Effektivität der Booster-Impfung, was den Schutz vor der Notwendigkeit einer Aufnahme auf eine Intensivstation angeht, von 89 auf 62 Prozent gesunken – und das in nur sieben Wochen. [...]"
Die Wirkung des Boosters lässt entsprechend rasch nach. Was dann auch Israel zur raschen Viertimpfung veranlasste.
Da hilft nur monatliche Boosterpflicht für Alle, direkt gekoppelt an Lohn- bzw. Rentenauszahlung!
Früher: Fakten
Heute: Fuck them!
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