Zitat Zitat von Ruprecht Beitrag anzeigen
Warum soll das immer in Altersarmut münden?
Ich habe von dem eingesparten Geld innerhalb von 30 Jahren drei Mehrfamilienhäuser saniert, natürlich auch mit Krediten, aber mit den Mieteinnahmen und dem nicht für die gesetzliche Rente gebundenen Mitteln, konnte ich die abbezahlen.
Die Mieteinnahmen sind nun höher als was ich jemals mit Höchstbeitrag an Rente bekommen würde und wenn ich mal einen großen Batzen brauche, verkaufe ich eine Hütte.
Wer als selbstständiger nicht für sein Alter vorsorgen kann, kraucht entweder umsatztechnisch am Boden herum, oder er ist ganz einfach bescheuert.
Ich habe nicht geschrieben dass es immer in Altersarmut endet. Aber es geht eben zu oft schief. Vor allem wenn der Betroffene auch noch privat krankenversichert war. Dann steht er vor dem Abgrund.

Selbstständige und Freiberufler legen nicht genug Geld für den Ruhestand zurück. Jeder Vierte hat keine ausreichende private Altersvorsorge. Die beliebteste Vorsorge ist übrigens die eigene Immobilie.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Postbank. Exakt 26 Prozent der Selbstständigen und Freiberufler in Deutschland verfügen bislang über keine private Altersvorsorge. Und jeder Vierte stuft seine finanzielle Vorsorge selbst als "nicht ausreichend" ein. Dennoch werden künftig nur wenige in den weiteren Ausbau der Altersvorsorge investieren. Laut einer Analyse der Postbank planen 56 Prozent aller Selbstständigen und Freiberufler keinen Ausbau der privaten Altersvorsorge, nur jeder Fünfte (21 Prozent) hat dazu Pläne, der Rest ist noch unentschieden.

Grundlage der Analyse ist eine Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach. "Die Analyse verdeutlicht einmal mehr, dass häufig auch die Mittel zum Vorsorgeaufbau fehlen", so Harald Roos, Bereichsvorstand Geschäfts- und Firmenkunden bei der Postbank. Denn die Einkommensverhältnisse unter den Selbstständigen in Deutschland sind sehr unterschiedlich. So verfügt laut Allensbach-Zahlen ein Fünftel der Selbstständigen-Haushalte über weniger als 2.500 Euro im Monat. Eine ebenso große Gruppe hat jedoch monatlich mehr als 5.000 Euro zur Verfügung.

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Du hast es geschafft und eigene Immobilien sind das Beste was man machen kann. Nur daraus zu schließen dass es immer so läuft ist ein Trugschluss.