Blödsinn, wirklich. Die AfD ist schon lange eine sehr spezielle Konstruktion. Ein Fahrschulauto mit Doppelpedalanlage, diversen Rückspiegeln UND, die Neuerung, ZWEI Lenkrädern. Der Fahrlehrer sitzt rechts, der Schüler ganz rechts und beide lenken das Politikauto durch den ideologischen Gehirnwindungsverkehr. Ein Weg mit vielen engen Kurven, Steigungen, Gefällen. Auf der einen Seite das Felsmassiv der Altparteien, auf der anderen Seite geht es steil in den Abgrund. Auf solchen Wegen helfen Motorleistung und Bremsen. Gut wäre es zudem, wenn sich die beiden Lenker einig über die jeweiligen Kurskorrekturen wären, also die Lenkbewegungen. Das war oft nicht der Fall.
Professor Meuthen hat erkannt, dass die grundsätzliche Konstruktion nicht geeignet ist, auf unsicheren Wegen zu überleben. Er hat deswegen versucht, den Fahrschüler während der Fahrt aus dem Fahrzeug zu drängen. Anhalten war keine Option, es musste bei laufendem Fahrbetrieb sein. Der Fahrschüler erwies sich als zäh und verschaffte sich durch Ablegen diverser Ausrüstungsteile Bewegungsfreiheit. Meuthens Manöver missglückte. Deswegen bleib ihm nichts anderes übrig, als selbst auszusteigen, in einem Moment herabgesetzter Geschwindigkeit, um möglichst unverletzt aus der Sache herauszukommen.
Seine Aktion hat auf jeden Fall die AfD fürs erste gerettet. Es lenkt sich besser, wenn nur einer lenkt. Wer das nicht glaubt, kann sich ja so ein Fahrzeug nachbauen und mit seiner Frau ein paar Runden drehen.




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