Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
Frau Merkel hat einfach nur da weiter gemacht, wo der Schröder mit H4 begonnen hat. Das ist kein Sozialismus. Das ist keine Fremdenliebe oder Gleichberechtigung sondern einzig Gleichmacherei. Im unteren Sektor während sich oben alle die Kohlen reinschieben.


Das war wirklich gut. Man muss dabei nämlich auch folgendes beachten: Viele der Dinge, die heute vorhanden sind, haben wir jenen zu verdanken, die "damals" als Arbeitsleistung erbracht wurden! Nach dem Krieg aufgebaut, mit Fleiß und Tatendrang. Mit Tugenden und nicht nur leeren Worten, sondern mit den Händen. Sich ernähren, die Frau und die Kinder, evtl. noch die Eltern mit (die aber mit ihren Händen auch was taten!). Dazu noch das Sozialsystem bezahlen. Die Alten Anderer, die Kinder anderer. Die Kranken und Arbeitslosen.

Und all diese Werte, all diese harte Arbeit, für sich und Andere, und heute im Alter werden diese Werte dadurch vernichtet, weil Nachfolgegenerationen diese Werte, diese harte Arbeit nicht wertschätzen. "Hättest du mal studiert!" , "Hättest du mal was Richtiges gelernt!" , "Hättest du mal fürs Alter vorgesorgt!" , "Hättest du mal ..." , ja, bei solchen Sprüchen keine Kinder bekommen! Diese Abwertung muss endlich aufhören und zu einem gesunden miteinander kommen. Es muss keine Heldenverehrung sein oder die Verwandten für JEDE Handlung zum Helden stilisieren. Sondern sie gehören dazu, menschlich, verwandschaftlich, gesellschaftlich. Anerkennen für die Leistungen, respektieren für das, was sie getan haben. Akzeptieren dass manches heute anders ist und damals anders war.

Dazu gehört eine vernünftige Rente, dazu gehören vernünftige Versorgung durch die Krankenversicherung, dazu gehört eine vernünftige (!!!) Familienpolitik für Kinder ABER auch das gesellschaftliche Bild der Alten muss mal wieder auf den Prüfstand. Opa Heinz kann evtl. NICHT wie Sky du Mont überall hin verreisen. Er kann ggf. NICHT wie Sean Connery in einer Mietwohnung leben oder wie Michael Schumacher gepflegt werden. Der Opa Heinz muss was TUN. Und er muss es tun WOLLEN. WENN er eine Familie gründet. Familien müssen gefördert und gegründet werden. Dann und nur dann ist es auch möglich, dass Mama arbeiten geht. Dann verschiebt sich die Mutterrolle um eine Generation weil Oma auf die Enkel aufpasst und Opa handwerkliches und stoffliches macht im Haushalt, weil dann ALLE nützlich sind. Selbst die Kinder.

ODER wir lassen jedem seine "Freiheit". Wo am Ende beide Eltern arbeiten sind, Kinder im Tageshort, Eltern in ihrer Mietwohnung Mietzuschuss benötigen, in den Urlaub fahren und irgendwann gar nichts mehr selbstständig können und ins Heim kommen. Warum ins Heim? Na weil sie doch ihre FREIHEIT haben wollten. Sie wollten mit Familie nichts zu tun haben. Jetzt wo SIE Hilfe benötigen, wieso sollte man da Zeit FÜR SIE nutzen? Sie selbst haben IHRE Zeit doch auch nicht geopfert.

Wir brauchen ein familiäres Miteinander. Nicht mit Geld. Mit Verstand und Herz.

Das ist sicher kein Neid. Das ist Respekt gegenüber den Leistungen Anderer! Und wenn dieser Respekt fehlt, während der Andere immer nur Respekt gegeben hat, dann ist das falsch und kein Neid!
Schade nur, dass es hierzulande keine ehrliche, und glaubwürdige Armutsstatistik gibt...