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In einem Kurzvideo schilderte ein RT-Reporter in Weißrussland den Jubel der an der polnischen Grenze versammelten Menschen: Laut einer Chatnachricht soll Deutschland Polen gedrängt haben, die Grenze für die Weiterreise nach Deutschland zu öffnen.
Na hoffentlich ist das wirklich eine Falschnachricht.
Der russische RT-Reporter Konstantin Pridybaylo ist weiterhin vor Ort im improvisierten Flüchtlingslager an der weißrussisch-polnischen Grenze und berichtet von der Stimmungslage bei den Migranten. Abends teilte er ein Video auf Telegram, das Jubel der Versammelten zeigt, und kommentierte:
"Im Lager geht die Information um, dass Deuschand Polen irgendwie doch zur Öffnung der Grenze gedrängt hat, um die Flüchtlinge auf sein Territorium zu lassen, damit sie nach Deutschland weiterreisen können. Diese Information wird per Mundpropaganda und in Chats geteilt."
Diese Nachricht sei von den Flüchtlingen mit großer Freude aufgenommen worden. Inwieweit sie wahr ist, sei unbekannt, "aber sie freuen sich und singen". Pridybaylo resümierte:
"Sie glauben daran, dass Deuschland sie aufnimmt."
Die Meldung des RT-Reporters wurde rege geteilt und kommentiert. Die ukrainische Internetzeitung strana.ua schätzt die Situation als explosiv ein:
"Wenn sich diese Nachricht als falsch erweist und die Hoffnungen nicht erfüllt werden, kann der Jubel durch Verzweiflung und dann durch Wut ersetzt werden. Danach könnten die Migranten mit neuem Elan die polnische Grenze stürmen."
Ein Twitter-Kanal, das den überwiegend kurdischen Flüchtlingen nahe steht, schrieb, dass die Nachricht ein Fake sei. Es wurde behauptet, dass am Montag hunderte von Bussen ankommen werden, um sie alle nach Deutschland zu bringen.
"Viele glauben daran, schreien vor Freude, rennen zu den Zäunen an der polnischen Grenze und schreien "Polen, Polen"



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