Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
Es gibt keine großen Würfe mehr, weil die Geniezeit vorbei ist und zu viele Köche den Brei verderben (Fachidiotentum).
Große Entwicklungssprünge des Wissens gibt es zu Zeiten, in denen Universalgelehrte und kleine Cliquen (max. 5 Personen) involviert sind.

Für alle Wissenschaften gilt zudem das Gesetz, je komplizierter, umso wertloser.

Die Wahrheit ist nie kompliziert, wenn sie das ist, dann nur aufgrund redundanter Beschreibungsweise.
Die Wahrheit ist einfach und muss nicht in den kompliziertesten Formeln ausgedrückt werden.

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100%ige Zustimmung diesmal! Ich erlebe in meinen Projekten immer wieder Kollegen, die in Excel mit 30 cm langen Formeln hantieren. Und das für Sachverhalte, die ganz simpel mit einer eindimensionalen Formel gelöst werden könnten. Das ist fast immer nur Profilneurose, und der Anspruch, sich unentbehrlich zu machen.

Wenn ich schon höre, dass jemand mit Makros arbeiten will, wenn es um eine Abfrage von drei Klassen von Elementen geht, kriege ich schon Würgreiz.

Viel zu viel wird heutzutage over-engineered. Und die glauben dann ernsthaft, dass Wissen der Menschheit verdoppelt sich alle fünf Jahre. Einfach nur lachhaft. Mühe ist ungleich Leistung.

edit: Es gibt da in den Naturwissenschaften auch den Grundsatz, dass Formeln und Thesen gewissen Schönheitskriterien entsprechen müssen, und wenn sie zu kompliziert sind, sind sie wahrscheinlich falsch, wie du sagst.

Hier ganz eindrucksvoll dargestellt:

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