Moment, hier vermischt du schon wieder. Wir reden nämlich von Kranken. Es müssen aber auch Gesunde in Quarantäne. Selbst wenn Tests nichts ergeben. Die Bibel sagt, dass Kranke manchmal isoliert werden müssen. Aber nirgends wirst du was finden, wo Gesunde in Quarantäne müssen. Du machst aber noch mehr. Du wechselst. Wenn ich mit dem alten Testament komme, dann sagst du, dass das medizinisch "veraltet" sei. Komme ich mit der Naturwissenschaft, z. B. dass man sich keine Luft in die Adern spritzen kann, obwohl Luft durch atmen in den Körper gelangen kann, ist das für dich kein geistlicher Grund. Du wechselst also hin und her, wie es dir passt.
Kranke zu pflegen und Rücksicht zu nehmen ist ja auch selbstverständlich. Impfen gehört aber nicht dazu. Vor allem, wenn die Risiken so massiv sind. Was ist mit den Impfschäden? Notwendige Opfer für ein höheres Wohl? Das ist eine zutiefst satanische Einstellung von Nächstenliebe! Und da lasse ich mir auch kein Gewissen draus machen. Genau so könnte man mich ja anklagen, wenn per Chaostheorie und Schmetterlingseffekt ich ein Lied draußen pfeife und das ist der Grund für einen Hurrikan in der Karibik! Absurd sowas, genau so wie, dass symptomlose Menschen Krankheiten übertragen, selbst wenn sie negativ getestet wurden und nur Kontakt haben, oder gehabt haben könnten.Jesus wiederum stellt Nächstenliebe selbst dann als eine zentrale Tugend zur Erlangung des ewigen Lebens dar, wenn es zum eigenen Nachteil geraten könnte. Sonst hätte er im Lukasevangelium auf die Frage eines Schriftgelehrten nach der Möglichkeit des Erlangens dieser Unsterblichkeit nicht mit dem Gleichnis des barmherzigen Samariters geantwortet.
Dass Nächstenliebe neben der Alleinstellung und Einzigartigkeit Gottes das höchste Gebot eines Christen sein sollte, ist ja auch im Markusevanglium festgehalten (12, 29-31)
Er starb wegen unserer Sünden, aber er erlitt wegen unserer Krankheiten Folter, damit wir wegen ihm gesund werden können. Das ist aber eine Sache des Glaubens, dass wir übernatürlich geheilt werden können. Mit Impfungen hat das überhaupt nichts zu tun.Man könnte aber auch an der alle kanonischen Evangelien durchziehenden Hinwendung zu Armen, Kranken, Ausgestoßenen... die Aufforderung des Christen zur Impfung sehen. Jesus fordert ja direkt zur Fürsorge, Pflege und Heilung der Kranken auf, was ja sogar durch Wundererzählungen in den Berichten in seiner Betonung verstärkt wird. Es ist daher schwer, einen Christen für voll zu nehmen, der eine Figur wie Jesus anbetet, aber bei einer Impfung nur das eigene Wohl (trotz minimalen Risikos) für sich sieht.
Ja, Menschen sind auch schwach. Was du als Anklage oder ein in die Enge treiben von mir hier versuchst, sehe ich als Selbstverständlichkeit. Also, falls du versuchst, mich damit zu triggern, das war nix!Ich kann gut verstehen, dass du diese Selbstversicherung für dich brauchst. Aber eines muss man eben dazu auch sagen, es lässt dich wie einen sehr schwachen Menschen wirken.
Ohne Gott wäre ich verloren. Er ist es, der mir die mentale Stärke gibt, diesen Terror mental gut zu verarbeiten. Sonst wäre ich bestimmt schon (sogar vor Corona) durchgedreht. So aber werde ich noch mehr aushalten. Und nein, von mir geht keine Gefahr aus, ich werde niemanden an der Tankstelle angreifen, der mich auffordert, mir eine Maske aufzusetzen. Aber ich werde mich nicht impfen lassen, koste es, was es wolle. Dazu muss man sogar stark sein, die meisten Menschen sind doch inzwischen eingeknickt. Aber ich alleine wäre nicht stark, vermutlich hätte ich mich auch impfen lassen. Die Menschen, die ohne festen Glauben ebenso dem Terror widerstehen, die sind wirklich stark, aber ich vermute, dass bald Zeiten kommen, wo man ohne Gott nicht mehr widerstehen kann und einknickt, egal wie groß die menschliche Stärke ist.






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