
Zitat von
Lichtblau
Selbstverständlich ist deine Darstellung von der Hand zu weisen.
"Laut dem amerikanischen Professor für sowjetische Sozial- und Militärgeschichte Roger R. Reese waren diese Sperrabteilungen nur mit Pistolen und Gewehren bewaffnet, errichteten in der Praxis hauptsächlich Straßensperren und übergaben fliehende Soldaten dem Kriegsgericht bzw. schickten sie zu ihren Einheiten zurück. Erschießungen gab es nur bei Widerstand gegen die Festnahme. Sie hatten niemals den Blankoscheck, Soldaten hinzurichten. Er bezeichnet die Vorstellung, dass die Sperrabteilungen fliehende Soldaten mit Maschinengewehren beschossen, als Mythos.[2] Russia Beyond the Headlines meint, dass wenn die Sperrabteilungen „hinterrücks auf ihre eigenen Kräfte geschossen“ hätten, sie „schnell selbst eine Kugel in die Stirn bekommen“ hätten.[3]
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Nach einer internen Aufstellung des NKWD vom Oktober 1942 wurden an der Stalingrader Front vom 1. August 1942 bis 15. Oktober 1942 15.649 Soldaten von den Sperrabteilungen aufgegriffen, die von der Frontlinie flüchteten. Davon wurden 244 Soldaten eingesperrt, 278 erschossen, 218 kamen in Strafkompanien, 42 in Strafbataillone und 14.833 kehrten zu ihren Einheiten zurück."
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