Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
Die Nato und die USA sind militärisch weltweit auf dem Rückzug. Afghanistan war die reinste Katastrophe, Irak ein verlorener Krieg usw.
Der Westen geht derzeit in die Knie, auch demografisch schlägt der Absturz für Europa, da die Baby Boomer in Rente gehen werden und keine starken einheimischen Generationen mehr nachfolgen.

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So ist es, Klopperhorst, so ist es! Und weil ich diese Tendenz schon vor 20 Jahren sah, forderte ich seit dem folgende politische Gegenentwicklung: Ein starkes, unitaristisches Großeuropa mit Russland als freundschaftlich assoziertem "Partner auf Augenhöhe"!

Wenn das nicht zustande kommt, dann keinesfalls weiterhin "politische Energie" darauf verschwenden, gegenüber China Widerstand zu leisten. Wenn Europa keine einheitliche Kraft werden kann oder werden will, sollten sich Paris und Berlin offen auf die Seite Chinas schlagen, als neuer Brückenkopf in Europa für die kommende, alleinige Weltmacht China. Und dann - nur dann! - ist die offensichtlich auch hier festzustellende "Liebesmüh'", ein neues, vereintes und starkes Großeuropa schaffen zu wollen, bezüglich der jetzigen Tendenz und Bekundung "Jeder für sich" politologisch irrelevant: In beiden Fällen gewinnt China.

Diese Option sollte Russland klarwerden: Will Russland ein chinesisch dominiertes "Europa der kleinen Staaten" oder will Russland aktiv an der Gestaltung eines unitaristischen Großeuropas mitwirken?