User in diesem Thread gebannt : frundsberg |
Es ist ein Infrastruckturprojekt mit umfangreichen städtebaulichen Auswirkungen,
denn es wird ja nicht nur der Platz des heutigen Bahnhofes einschl. Gleisvorfeld frei,
sondern auch ein Grossteil der heutigen Umfahrungen.
Überflutungen bzw. deren Vorbeugungen ist eine im Zuge des Baues zu lösenden Aufgabe.
Und...die Vorbehalte sind bekannt und in der Schlichtung abgearbeitet. Wie immer bei solchen Projekten,
vor allem wenn sie in eine Schlichtung gehen findet ein Äbwägung statt.
Das Ergebnis ist ja bekannt.
Ich würde den Leuten nur so viel Geld geben, das sie jetzt über die Runden kommen. Keine Zehn, oder gar hunderttausende Euro für einen Hausneubau. Wer an der Elementarversicherung gespart hatte , aber eine abschließen hätte können, würde bei mir leer aus gehen. Die Hochwassergebiete sind völlig zu räumen und wieder der Natur überlassen.
Den Menschen, die da gewohnt haben, würde ich einen Modularbau in hochwasserfreien Gebieten hinstellen. Gibt es schon schöne Bauten ab 50.000 Euro für eine Einzelperson. Familien bekommen dann 2-3 Moduleinheiten.
Modularbauten :
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Der Vorteil an Klugheit ist, dass man sich dumm stellen kann. Andersrum ist es schwierig.
Die Probleme beim Kiesabbau sind vielschichtiger, hier am Oberrhein ging es um den Hochwasserschutz durch Auskiesung, jeder wollte ein Stück vom Kuchen haben. Auch wirkt sich die Wasserhaltung auf Grundwasserströme aus, hier sind Spekulationen zwar erlaubt aber die dreckige Wäsche muß vor Ort gewaschen werden. Selbst beim Elbekiesabbau in Mühlberg gibt es Probleme, die Zeiten der abgelegenen Gruben im Wald sind leider vorbei.
Nun, der Wetterfuzzi von der ARD hatte im, ich glaube im sonntäglichen Presseclub, gesagt,
das man gewarnt hatte,
aber die "Wassermenge" nicht beziffern konnte, die sich zwischen 20-120 l/m² belaufen sollte.
6x mehr oder weniger ist aber dann doch ne Hausnummer, die unterschiedliche Auswirkungen hat.
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