
Zitat von
Panther
Man kann bei Google Maps nur die Entfernungen schätzen. Die Vegetation verdeckt viel. Man sieht aber das diese große Kiesgrube sehr nah an diesem Fluß liegt, an der Autobahn und dem Ort.
Und mit nah meine ich in Wurfweite.
Bei der Liveübertragung von RT Deutsch aus Blessem , als die Behörden der Bevölkerung befohlen haben den Ort zu verlassen , haben die verbliebenen Bewohner vor dem RT Kamerateam sich deutlich darüber geäußert,
wen man die Schuld für die Schäden gibt.
Die Bodenerosion kommt eindeutig von der überschwemmten Kiesgrube , als das Hochwasser der Erft , die reißende Strömung den lockeren Boden um die Grube bis weit hinein in den Ort abtrug oder diese nachrutschte.
Die Toten von den eingestürtzten Häusern gehen auf das Konto des Betreibers , der Behörden und des/der geschmierten Verantwortlichen.
Die Schäden in den anderen Orten in NRW und Rheinland Pfalz entstanden durch die jahrzehntelange Bodenversiegelung , unterirdische Kanalisiserung von Bächen und dem Bau von Häusern und ganzen Wohngebieten
in Überflutungsflächen.
Gekrönt wird das ganze durch das totale Versagen der Behörden bei der Stausee und Wasserverwaltung und bei der Warnung der Bevölkerung.
Zu anderen Zeiten wäre so eine Katastrophe gar nicht erst entstanden, weil alle Speicher, Dämmer und Stauseen vorher entleert worden wären um 100-200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter aufzunehmen.
An der Saale , Mulde, Elster wäre so ein Schwachsinn bis 1990 gar nicht möglich gewesen.
Hier ist ein Bach , den man zu Fuß in 30cm hohen Wasser durchwaten kann , und der von 4 Meter hohen 250 Jahre alten Dämmen umgeben ist, umgeben von dutzenden kilometerlangen 250 Jahre alten bis zu 8 Meter tiefen und 10 Meter breiten Entwässerungsgräben.
Hier käme niemand auf den Gedanken an diesem Bach ein Haus zu bauen oder eine Grube mit diesen Ausmaßen auszubaggern. Die Behörden würden vorher einschreiten.