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Nein tue ich nicht, nur ist das Thema etwas komplexer, als ihr Klimawandel-Abstreiter tut.
Wir reden hier z.B. von einem Hochwasserereigniss an kleinen Flüssen un Bächen und ihr kommt hier ständig mit dem Rhein oder Elbpegel an, die u.a. auch von der Schneeschmelze abhängen. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.
Hochwasserereignisse in Deutschland sind seit einigen Jahrhunderten dokumentiert. Erste Niederschriften gibt es schon aus dem 10. Jahrhundert, z.B. aus der Merseburger Chronik. Dort steht auf genug geschrieben, wie kleine Flüße oder Bäche ansteigen und große Verwüstung anrichten. So im 20. Juni 1694, wo Regenfälle den Chemnitzfluß und Gablenzbach anstiegen ließen und die Innenstadt überfluteten. Ein weiteres Hochwasser in Chemnitz am 5. August 1628 führte zu 40 Toten. Wenn man bedenkt, dass um diese Zeit weniger als 10.000 Menschen in Chemnitz lebten, ist das relativ gesehen eine hohe Zahl an Toten.

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Wer sagt eigentlich, dass die Kiesgrube nahe der Häuser errichtet wurde? Angesichts des Tempos der Landschaftszersiedlung ist doch wesentlich wahrscheinlicher, dass es genau umgekehrt war.
Richtig. Nicht nur wurden Häuser an ungünstig gelegenen Orten gebaut, auch wurde die Landschaft derart verbaut, dass erst dadurch Häuser einer Gefahr des Hochwassers ausgesetzt sind. Dass Hochwasser heutzutage aber derart hohe Schäden anrichten kann, liegt im Allgemeinen wohl an der wesentlich dichteren Bebauung und der viel höheren Einwohnerzahl in Deutschland.

Den menschengemachten Klimawandel für extreme Wetterereignisse als Ursache zu benennen ist nichts weiter als Hypothese. Diese Hypothesen befinden sich im gleichen Bereich, wie Annahmen über Schwarze Löcher oder der Dunklen Materie.