+ Auf Thema antworten
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 6170

Thema: Das Afghanistan-Desaster

Baum-Darstellung

  1. #36
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
    Registriert seit
    27.09.2009
    Ort
    Hamburgum
    Beiträge
    72.720

    Standard AW: Rückeroberung Afghanistans durch die Taliban!

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    Wieso, bist Du Moslem, daß Du die mordenden Taliban so stark in Schutz nimmst - den Frauen wird es bald schlecht ergehen in ihrem Stoffgefängnissen. Das billigst Du also auch ? Und die Vergewaltigung 6jähriger Jungen - und was noch ?
    Nein! Ich bin kein Moslem sondern Atheist, Kommunist und NationalSozialist. Wie Muslime und andere
    religioes glaeubige Menschen mit ihren Frauen und Kindern umgehen geht mich nichts an und ist mir
    mit Verlaub gesagt auch voellig egal. Das die westlichen Agressoren in Afghanistan, allen voran dabei
    die USA uebelste Desinformationen ueber das Verhalten der Taliban verbreiten ist auch nichts Neues
    sondern ein alter Hut, nachbekannter Vorgehensweise der Schurken wenn sie Raubzuege auf andere
    Laender vorgehen.

    Du solltes Dir mal darueber Gedanken machen warum die Taliban seit ueber 20 Jahren erfolgreich
    den Agressoren aus den USA und ihren ISAF Mittaetern Widerstand leisten. Woher haben die Taliban
    ueberhaupt die Waffen um sich gegen die Angriffe der USA und ISAF verteidigen zu koennen?
    20 Jahre ist eine lange Zeit und ohne Nachschub an Waffen fuer die Taliban waere kein effektiver
    Widerstand moeglich gewesen. Den Taliban ist sogar gelungen solange durchzuhalten bis die USA
    und ISAF Soldaten sich aus Afghanistan verzogen haben. Die Widerstandskaempfer haben den USA
    damit eine aehnlich fatale Niederlage verpasst wie die Vietcong beim unerklaerten Krieg der USA
    gegen Vietnam.

    Die Waffen der Taliban stammen nur zu geringen Teilen aus ehemaligen Waffenlieferung der USA
    und Pakistan an die Mudschaheddin. Damals haben die USA ueber die CIA die Mudschaheddin mit
    Waffen (einschliesslich Raketen) ausgestattet weil die USA den Krieg der Russen gegen Afghanistan
    zu einem Stellvertreterkrieg gemacht haben und unbedingt verhindern wollen das Afghanistan ein
    sozialistisches Land wird und somit den Ostblock der Warschauer Pakt Staaten bestaerkt.

    Nur mit den Waffen aus alten Bestaenden waere ein Widerstand der Taliban ueber 20 Jahre nicht
    moeglich gewesen. Nachschub an Waffenlieferungen fuer die Taliban erfolgten durch Saudi-Arabien
    und durch die Volksrepublik China. Den Taliban hat es an Waffen somit niemals gemangelt. Gerade
    aufgrund der Topographie Afghanistans waere den Taliban ein erfolgreicher Widerstand gegen die
    Agressoren aus den USA und ISAF Laendern ueber weitere Jahrzehnte moeglich gewesen.

    Keinem Agressor ist jemals gelungen das Volk der Afghanen militaerisch zu bezwingen und das
    Land zu einem Vasallen zu machen. Und Ja! Das finde ich nicht nur gut sondern vorbildlich!


    Manchmal hilft ein Rueckblick in die juengere Geschichte Afhganistans zum Erkenntnisgewinn:

    Stichtag
    28. April 1992 - Mudschaheddin übernehmen afghanische Regierung


    Afghanistan, 1978: In der Hauptstadt Kabul putschen sich afghanische Kommunisten an die Macht - mit der Unterstützung Moskaus. Das Land sei seit der russischen Revolution von 1917 als sowjetisches Einflussgebiet betrachtet worden, sagt Bernd Bonwetsch, ehemaliger Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Moskau:

    "Mit allen Regierungen - mit dem König und dem Daud-Regime und später mit dem revolutionären Regime - hatten sie die besten Beziehungen."

    Afghanistan soll ein säkularer sozialistischer Staat werden. Doch die Bevölkerung lehnt die neue Regierung ab, die meisten Einwohner sind traditionell und religiös ausgerichtet. Bald gründen sich Zellen sogenannter Mudschaheddin ("Heilige Krieger"). Aus ihrer Sicht ist das islamische Leben bedroht, der gewaltsame Widerstand beginnt. 1979 marschiert die sowjetische Armee ein.

    Afghanistan wird zum Schauplatz eines Stellvertreterkrieges zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten.

    Die Sowjetarmee zieht ab

    Afghanistan ist - als Frontstaat zum Ostblock und als Nachbar von Iran und China - bis heute für die USA von großem strategischen Interesse.

    "Die Amerikaner haben den Kampf der Afghanen in den 1980er Jahren gegen die Sowjetunion unterstützt", sagt Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. "Damals operierten die USA gemeinsam mit den Saudis, die finanziert haben, und den Pakistanis, die ausgebildet haben, an der Seite der afghanischen Mudschaheddin." Diese haben großen Zulauf, vor allem unter den Ärmsten in den anwachsenden Flüchtlingslagern an der pakistanischen Grenze. Dort üben schon Kinder für den späteren Kampf gegen die sowjetischen Besatzer.

    1988 beendet der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow die Afghanistan-Intervention, die zur Belastung der neuen Entspannungspolitik zwischen Ost und West geworden ist:

    "Am 1. Januar 1989 wird vollständig und überall das Feuer eingestellt", erklärt Gorbatschow. Für die Sowjetarmee ist es eine Niederlage, 15.000 Soldaten sind gefallen. Auf der Gegenseite starben insgesamt mehr als 200.000 Mudschaheddin-Kämpfer.

    Taliban sind in der Gesellschaft verankert

    Das sozialistische Regime in Kabul, das weiterhin von der Sowjetunion unterstützt wird, hält sich noch mehr als drei Jahre an der Macht. Erst am 28. April 1992 übernehmen die Mudschaheddin die Regierung. Doch Stabilität bringt dieser Wechsel nicht. "Anfang der 1990er Jahren herrscht in Afghanistan Bürgerkrieg unter all den Mudschaheddin-Gruppierungen, die in den 1980er Jahren mit Hilfe der Pakistanis gegen die Sowjetunion gekämpft haben", sagt Steinberg.

    Pakistan stellt die Unterstützung der Mudschaheddin ein, da sie als Alliierte nicht mehr verlässlich sind. Stattdessen entscheidet sich die pakistanische Armeeführung damals, eine neue Bewegung ins Leben zu rufen: die Taliban. Sie erobern bis 1998 - mit dem Versprechen, Rechtsstaatlichkeit einzurichten - fast ganz Afghanistan.

    Nur die sogenannte Nord-Allianz unter der Führung prominenter Mudschaheddin-Kämpfer hält bis 2001 durch. Dann wendet sich das Blatt: Nach den Anschlägen des 11. Septembers greifen die USA in Afghanistan ein und beseitigen das islamistische Regime. Ihm wird vorgeworfen, den Hintermännern der Attentäter von New York und Washington Unterschlupf zu gewähren. Die Taliban verlieren zwar die staatliche Macht, aber sie sind längst fest in der afghanischen Gesellschaft verankert. "Es wird kaum möglich sein, eine Lösung in Afghanistan zu finden, ohne zumindest Teile dieser Bewegung an der Macht zu beteiligen", sagt Steinberg.

    Stand: 28.04.2012

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Frage:

    Was haben wir Deutschen nun davon das die BW sich als ISAF Stricher an den Raubueberfall
    der US Agressoren unter vorwandlichen Einstand von " Freiheit, Demokratie und Menschenrechte "
    auf das souveraene Land Afghanistan militaerisch aktiv beteiligt hat?

    Anwort:

    Nach der US Niederlage werden wir Deutschen alle afghanischen Kollaborateure im Status
    von Fluechtlingen aufnehmen, weil fuer die USA das schaebige Pack nutzlos geworden ist.

    Die afghanischen Volksverraeter hat man nur zum Kampf gegen die Taliban und das Volk
    in Afghanistan benoetigt. Es passiert danach genau das was nach anderen erfolglosen
    Raubueberfaellen der US Bestien auf andere Laender geschieht, wie z.B. in Vietnam und
    Syrien. Die Kollaborateure werden nach uns ins Land der huendisch loyal " Doofkartoffeln "
    und andere transatlantische NATO / ISAF Stricherlaender entsorgt, wo sie dann mit
    Sozialleistungen auf Kosten der Steuerzahler durchgepampert werden, wenn sie
    nicht gerade der organisierten Kriminalitaet nachgehen oder sich als " posttraumatisierte
    Messerkuenstler "
    an der Deutschen Bevoelkerung auslassen.
    Geändert von ABAS (06.07.2021 um 09:33 Uhr)
    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
    Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)

+ Auf Thema antworten

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Das Malmö-Desaster
    Von Hilarius im Forum Europa
    Antworten: 70
    Letzter Beitrag: 08.02.2017, 19:13
  2. Gemeinschaftsschule: ein rot-grünes Desaster
    Von Schlummifix im Forum Gesellschaft / Soziales / Arbeit / Bildung / Familie
    Antworten: 23
    Letzter Beitrag: 17.08.2015, 17:39
  3. Masters of Desaster
    Von FranzKonz im Forum Wirtschafts- / Finanzpolitik
    Antworten: 44
    Letzter Beitrag: 25.09.2008, 11:31
  4. Desaster bei VW
    Von Duck im Forum Verkehr / Luft-und Raumfahrt
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 07.09.2004, 14:31

Nutzer die den Thread gelesen haben : 3

Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.

Stichworte

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
nach oben