Es ist allerdings denkbar, daß es bei der Konkurrenz um den Proteinbiosyntheseapparat der Wirtszelle - Konkurrenz im Sinne biochemischer Affinitäten - Unterschiede gibt und auf der Ebene ein Virus das andere übertrumpft.
Zum Verdrängungsmechanismus ein Beitrag vom Februar. Die Arbeit mit Modellen lässt ahnen, daß im Bereich viraler Konkurrenz noch Luft zum forschen ist:
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Am Ende "schützt" dann wohl die eine Krankheit vor der anderen. Ähnlich wie Sichelzellanämie oder Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel vor der Malaria schützen, wenngleich Erstere keine Infektionskrankheiten sind.
Gezielt angewendet könnte der Einsatz von für Menschen harmlosen (ggf. synthetisch hergestellten) "Verdrängerviren" evtl. vor gefährlicheren Viren schützen, ohne daß diese dafür mit allen Risiken und Nebenwirkungen gezielt das Immunsystem gegen das andere Virus aktivieren müssen, indem sie dessen Antigene exprimieren.




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