Zitat Zitat von Sven71 Beitrag anzeigen
Was für ein schlecht informierter Bullshit.

Keine Grippe ist eine Coronagrippe. "Grippe" ist der deutsche Begriff für eine Influenzavireninfektion. "Grippale Infekte" wiederum können von Corona- oder Rhinoviren ausgelöst werden, aber mit SARS (= genau eine von über 200 Unterarten der Coronaviridae) hatten nicht 90% der Altdeutschen bereits Kontakt. Und sie sind nur gegen die eine Nicht-SARS-Variante immun, die sie jeweils hatten. Nicht gegen alle Coronaviren. Weswegen wir uns immer wieder Schnupfen holen.

100% können durch eine Infektion erkranken, denn schon gar nicht führt die einmalige Infektion mit einem Coronavirus zu einer Immunität gegen alle Infektionskrankheiten dieser Welt. Bei schweren Verläufen einer Virusinfektion nimmt man ebenso wenig Antibiotika wie überhaupt gegen eine Virusinfektion. Denn Antibiotika sind gegen Viren - da die keine Zellteilung vollziehen und keinen Stoffwechsel aufweisen, was die Angriffspunkte von Antibiotika sind - prinzipiell wirkungslos.
Es gibt wenige Ausnahmen, bei denen Antibiotika eine Superinfektion angegriffenen Gewebes mit opportunistischen bakteriellen Keimen verhindern sollen. Nichts, was routinemäßig beim Hausarzt praktiziert werden sollte.

Das Gegenteil trifft zu. Aktive Impfungen führen zur Bildung von Antikörpern - ja, tatsächlich eigene - gegen einen bestimmten Mikroorganismus. Deswegen werden entweder genau diese Mikroorganismen in geringer Zahl als Lebendimpfstoff, in etwas höherer Zahl als abgeschwächter Lebendimpfstoff, im Fall moderner Impfstoffe als Totimpfstoff mit inaktivierten Viren oder mit aus rekombinanter DNA erzeugten Virusbauteilen verabreicht. Letztere sind Kopien des Originals, nicht "ähnlich".
Und damit man das ganze nicht mehr industriell mit Hühnereiweißresten als Allergene und mit bösen, bösen Adjuvantien verabreichen muss, kommen jetzt die mRNA-Impfstoffe, welche die Antigenproduktion aus der Fabrik in die körpereigene Zelle verlagern.
Daß durch die Impfung mehr Antikörper gegen das verimpfte Antigen als gegen andere Strukturen des Mikroorganismus entstehen, ist wohl zutreffend. Ob und in welchem Ausmaß das nachteilig ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Die B-Zellklone gegen andere Epitope reagieren in dem Fall nicht gar nicht, sondern mit der natürlichen Verzögerung. Unterbunden wird da nichts.
Das Virus kann dem Angriff der durch Impfung erzeugten Antikörper letztlich nur durch veränderte Antigene entgehen, was eine Mutation voraussetzt. Bei höheren Mikroorganismen mit eigenem Stoffwechsel und entsprechenden Regelkreisen bei der Genexpression wird die regelmäßige Wandlung der Oberflächenantigene mitunter zur Strategie. Da gibt es einige Tropenkrankheiten ....

Überhaupt nicht wahrscheinlich, sondern statistisch kaum aufbereitet. Keiner kann sagen, welcher Anteil der 25.000 Grippetoten 2017 / 2018 deswegen an den Folgen eines Zytokinsturms verendete, weil er vorher geimpft worden war und infolgedessen bereits spezifische Antikörper besaß. Oder ob der Zytokinsturm überhaupt per ADE oder durch den Erreger selbst ausgelöst wurde. Für ein Statement hierzu fehlen schlicht Daten. Deswegen Hypothese. Deswegen weitere Forschung abwarten.
Kannst meinetwegen auch Influenza oder Corona oder Cuvid oder sonstwie sagen, kannst neue Gruppen oder Namen erfinden - für mich ists halt eine Influenza oder im Volksmund eine Grippe. Auch Inzidenz ist eine an den Haaren herangezogene Bezeichnung für einen Test und hat nichts mehr mit der ursprünglichen Bedeutung zu tun.
Und jetzt erkläre mal, warum in Gangelt Kreis Heinsberg nicht etwa 70% der Bevölkerung krank wurden. Und erkläre mal, warum in Österreich nur etwa 2.800 Personen an dieser Grippe starben, anstatt über 25.000 in Deutschland. Es hatten sich in Österreich eben nur wenige impfen lassen.
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Und die Mutationen sind schon da - es wurde ja in eine Influenza hineingeimpft. Im Moment geht man von etwa 4 Nachimpfungen aus.

Alles, was du da schreibst, verharmlost das Risiko einer Impfung dermaßen, dass man sich glatt impfen lassen möchte. Gehe du mit gutem Beispiel voran.