Zitat Zitat von Dima Beitrag anzeigen
Wann sind denn "die Kapitalisten" in den Krieg eingetreten? 1944. Als die Rote Armee zunehmend mächtiger wurde, die Wehrmachtssoldaten wie die Karnickel abschoss (Zeitzeuge: Mein Großvater, der für die Rote Armee kämpfte) und es für Stalin nur noch eine Frage der Zeit war, bis der Krieg mit einem Sieg zu Ende geht.

Hätten die Westmächte 1944 nicht eingegriffen, hätten wir ganz Deutschland eingenommen. Und das Ziel war ursprünglich nicht, Deutschland zu einem Kommunistenstaat zu machen, sondern ein neutrales Deutschland....

Mir tun tun ehrlich die Deutschen leid, die der damaligen angelsächsischen und heutigen NATO-Propaganda verfallen sind. Alles so durchschaubar....
Du malst dir hier auch Sachen zusammen ...

Frankreich und Großbritannien waren ab 1939 mit Hitler im Krieg, die USA ab 1941. Sie haben Stalin auch seit 1941 erheblich unterstützt, nicht undenkbar, dass die SU ohne diese Hilfe untergegangen wäre. Es ist recht einleuchtend, dass sie das noch nicht taten, als die Sowjetunion noch Hitler unterstüzte in seinem Westfeldzug. Was stimmte, bis Hitler Stalin verraten hatte und den Überfall auf den ehemaligen Verbündeten befahl, war die Sowjetunion klar prodeutsch ausgerichtet in dem Ringen. Die Deutschen waren zwar Propaganda erlegen, aber dafür, dass die Außenpolitik der Deutschen zu der Zeit - nennen wir es mal euphemistisch - "etwas unzuverlässig" und Deutschland ein Bündnispartner von zweifelhaftem Wert war, konnten die Angelsachsen jetzt wenig. Hitler hat sich irgendwie nicht an die Diktatorenehre gehalten, sondern ist stattdessen seinem wichtigsten Verbündeten in den Arm gefallen.