Danke. Interessant, was ich zum Thema lese. Die Firma der Frau produziert Faceshilds, die als Schutzmaßnahmen gegen Corona beworben wurden. Prompt, nachdem dies in der Presse zu lesen war, ist die Frau von Söder offensichtlich zu ihrem Steuerberater gegangen und hat sich beraten lassen, wie man den Gewinn ordentlich verbucht und hat in der Presse anschließend lanciert, die Masken seien nur für die eigenen Mitarbeiter gedacht und Spendenmittel.
Ein wenig verlogen. Das hier war die Werbung für den Verkauf der Faceshilds:
Die Produktion von Masken gehört nicht zum Kerngeschäft der Firmengruppe. Dennoch hatte die Firma Anfang Mai eine Pressemitteilung zu Face Shields veröffentlicht. Darin heißt es: "Die neuste Kompetenz des Unternehmens ist die Produktion von Gesichtsschildern. Diese können als ergänzende Schutzmaßnahme gegen Covid-19 eingesetzt werden und eine direkte Tröpfcheninfektion vermeiden und sind so besonders im medizinischen Bereich aktuell sehr gefragt.
Das hier das anschließende Zurückrudern, in völligem Widerspruch zu der Bewerbung dieser Artikel für den Verkauf:
Ende Mai - Wochen später -, so berichtet es der "Bayerische Rundfunk", hat die Firma diese Pressemitteilung ergänzt, ohne das ersichtlich zu machen: Der Satz: "Alle produzierten Face Shields wurden für die eigenen Mitarbeiter bzw. für Spendenzwecke hergestellt" wurde eingefügt, um die Gerüchte auszuräumen.
Ist also ersichtlich, dass der Nachsatz, den man still und heimlich einschmuggeln wollte, erlogen ist. Produziert man nämlich nur für die eigenen Mitarbeiter, ist die Meldung nur im Zusammenhang mit der vorbildlichen Vorsorgung der Mitarbeiter erwähnenswert und nicht, dass die angebotenen Faceshilds (die ja dann auch nicht angeboten werden müßten) auch für den medizinischen Bereich aktuell sehr gefragt sind, so als Verkaufsargument.
Diesem Link entnommen übrigens:
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Dass die Sache bis zum Himmel stinkt, dafür spricht auch, dass sich Correctiv dieser Sache angenommen hat. Denn die Correctiv-Mitarbeiter scheinen gekauft zu sein, wenn man die Argumentation liest und vor allem, dass sie es als Rechercheteam unterlassen haben, ordentlich zu recherchieren und es ihnen offensichtlich entging - immerhin hat der Donaukurier sogar darauf hingewiesen - dass dieser Nachsatz, die Faceshilds würden für die eigenen Mitarbeiter oder für Spendenzwecke hergestellt - still und heimlich mehrere Wochen später kommentarlos eingefügt wurde. Vielleicht haben sie diese Erkenntnis auch nur für sich behalten, wofür die Argumentation, es handele sich um Fake-News. damit argumentiert, die Faceshilds seien keine Masken und die Veröffentlicher hätten von Masken geschrieben, also kurz: Die Meldung sei ein Fake, weil die Frau von Söder nicht mit Masken Millionen verdient, sondern mit Faceshilds. Und außerdem würde die Firma ja vorrangig sowieso andere Dinge produzieren. Auf eine solche Argumentation muss man erst einmal kommen, so platt ist sie. Anschließend wird die Beweisführung von correctiv noch mit einem Spendenbildchen - alle in Pose - der Firma der Frau von Söder untermauert.
Dümmer geht nimmer: Correctiv: [Links nur für registrierte Nutzer]
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