Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
Ich sehe das ehrlich gesagt nicht, was jedoch auch daran liegt, dass man hier diese Partei auch auf Ebene der Bundesstaaten und der Lokalpolitik wahrnimmt. Ich sehe das Problem deshalb weniger in der Partei, da sie eben in viele Bundesstaaten eine ganz normale Politik betreibt, und daher eher bei Trumps Anhängern. Ohne Trump gibt es auch keine Trumpisten, da er letztendlich keine kohärente Ideologie hervorbrachte. Der Ärger seiner Anhänger kann sich an allen möglichen Stellen entladen.
Mit Trump verschwinden ja nicht die Leute, die für Totalitarismus, Verschwörungstheorien, Lügen und Rassismus empfänglich sind. Trump hat angeblich vor, ein Medienunternehmen aufzubauen, das seine Propaganda perfektionieren wird. Entweder versucht er selbst, weiter als Politiker tätig zu sein oder er baut Politiker auf, die in seine Fußstapfen treten werden. Die Gretchenfrage wird sein, ob die Republikaner nun mit Trump und seiner Art Politik zu machen brechen oder nicht. Davon wird abhängen, wie es mit der Demokratie in den USA weitergeht. Denn sollte nochmals eine Figur wie Trump Präsident werden, wird diese die Macht sicher nicht mehr abgeben.