User in diesem Thread gebannt : autochthon and Patrick8 |
Leute, ein Verzicht auf Beleidigungen täte diesem Strang gut. Da er lebhaft ist, will ich nicht unnötig löschen müssen.
Ich würde zustimmen, dass die deutsche Presse Trump einseitig darstellt, was z.T. auch daran liegt, dass man ihn nur unter aussenpolitischen Aspekten wahrnimmt, und die Presse schlicht auf seine Persönlichkeit reagiert.
In den USA ist die Lage jedoch auch gespalten, d.h. er ruft auch dort deutlich unterschiedliche Reaktionen hervor. Man kann nicht sagen, dass er “richtig beliebt” ist, denn das trifft nur auf eine bestimmte Gruppe zu, welche von der deutschen Presse ebenso verzerrt dargestellt wird. Auch kann man dies nur begrenzt am Wahlverhalten ablesen, da in einem Zweiparteiensystem eine Stimme eben auch die Ablehnung der anderen Partei bedeuten kann.
Unter seiner Anhängerschaft ist er aber beliebt und darauf kommt es an. Und von denen gibt es immerhin knapp 70 Mio in USA. Er will sicher keine Anerkennung von den Demokraten oder von den Demokratischen Wählern, denn die wollen ihn ohnehin weg haben. Die pinkeln ihm doch schon seit 4 Jahren ans Bein. Die können es bis heute nicht verknusen, daß ihre Hillary gegen einen Unternehmer und Milliardär verloren hat. Allen voran die vor Hass gepeinigte Pelosi.
Und deswegen wollten sie bei dieser Wahl mit dem Brecheisen drangehen. Sie wollten ganz sicher gehen, daß sie diesmal gewinnen. Der Gewinn wird ihnen aber zwischen den Händen zerbröseln.
Sie sind wie eine Wolke: wenn sie sich verziehen, kann es doch noch ein schöner Tag werden.
Für mich gibt es nur noch die AFD.
Trump ist ein Windbeutel der nur 700 Dollar Steuern im Jahr zahlt und über 400 Millionen Schulden hat für die er privat haftet. Jemand dem zahllose Verfahren wegen Steuervergehen drohen. Jemand der tausende Existenzen vernichtet hat mit seiner Megapleite in Atlantic City. Jemand dessen Immobilien völlig überbewertet in den Büchern stehen. Wenn er aus dem Amt scheidet bleibt nur noch die Flucht nach Russland.
Du hast also Recht! Da kann Fischer nicht mithalten. Und ich kann mir denken dass will er auch gar nicht.
Knapp 70 Millionen Amerikaner haben ihm seine Stimme gegeben. Das bedeutet nicht, dass es seine Anhänger sind. Er war die einzig wettbewerbsfähige Alternative zu den Demokraten. Es kann sein, dass es schlicht Wähler der Republikaner waren, oder Leute, die eine ganz bestimmte politische Position und weniger den Kandidaten wählten. (Single-Issue-Voters) Nur einen kleinen Teil davon halte ich für echte Trump-Anhänger. (Dies ist auch etwas, was die Gegenseite aus irgendwelchen Gründen nicht begreift.)
Ich würde es also weniger an einer Person denn an einer Politik festmachen. Und hier muss auch Trump m.E. aufpassen, wenn er noch weiterhin politisch relevant bleiben will.
Bisher sehe ich davon allerdings recht wenig.Und deswegen wollten sie bei dieser Wahl mit dem Brecheisen drangehen. Sie wollten ganz sicher gehen, daß sie diesmal gewinnen. Der Gewinn wird ihnen aber zwischen den Händen zerbröseln.
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