User in diesem Thread gebannt : autochthon and Patrick8 |
Ich würde das ja auch gern glauben, aber meine Menschenkenntnis sagt da mir was Anderes. Es geht hier nicht um kleine Sachen, da denkt Trump sicher auch an Andere, sondern um Sachen wie lebenslanger Knast oder sowas. Ich würde da Trump nicht mal einen Strick draus drehen, denn er hat sehr viel für die Menschen getan, aber Leben und Tod in Freiheit oder Gefängnis ist eine andere Kategorie.
Nein, der Prozess gegen Michael Flynn wartete auf ein Urteil. Nachdem das Justizministerium die Anklage zurück zog nach dem Bekanntwerden des 302-er Verhörprotokolls, welches belegt, dass das FBI sich illegal verhalten hat, gab es eigentlich nur die Möglichkeit des Freispruchs, das wusste auch der Richter. Irgendwann wäre Flynn auch freigesprochen worden, aber dem Richter ging es darum, den Prozess bis nach der Wahl zu verzögern. Das hat Trump jetzt mit der Begnadigung etwas beschleunigt.
Hängt von der Betrachtungsweise ab.
Trump halte ich für nicht sehr politikfähig, ABER....
Für Europa war Trump "super" denn er zwang die europäischen Politiker zu einer Neuorientierung,
d.h. im Zweifelsfalle ohne USA im Rücken ihre Interessen in der Welt zu vertreten zu müssen.
Dies würde mehr Verantwortung bei den Politikern bedeuten, für Europa und seine Position in der Welt.
Verantwortung, die aber die derzeitige Politikerkaste nicht tragen will.
So gesehen bedaure ich sehr, dass er abtreten muss,
weil dadurch unsere Politiker in Europa (und den einzelnen Ländern) wieder versuchen werden
in den alten Trott zurückzukommen. Sie haben sich ja sehr gewehrt gegen Trumps Forderungen.
Trump würde z.B. Europa zwingen, seine Hausaufgaben in Sachen Verteidigung zu machen. Was ein Graus für unsere Bundespolitiker,
denn mit DEN Verteitigungsministern/innen, die ein Ministerium so umgabaut hatten,
das die Beschaffungsvorgännge alle absolut korrekt waren und sind,
aber Keiner verantwortlich ist,
für Funktionsfähigkeit und Preis der ganzen Technik
ist eine funktionierende Bundeswehr nicht zu machen.
Europa und die einzelnen europäischen Länder werden durch den Abgang von Trump verlieren (nicht aus Sicht der Politik).
Für die USA war er zwiespältig.
Zum Einen hat er Problemfelder, wie China angegangen, aber gleichzeitig, siehe oben, alle anderen verprellt.
Amreika First kann man machen, wenn man ALLEINE stark ist, aber nicht, wenn man die Unterstützung Anderer benötigt.
Siehe z.B. Iran, wo die USA Hilfe benötigen, weil ein US -Embargo alleine liefe ins Leere.
Wenn man die Hilfe erzwingt, dann hat man auf Dauer ein Problem.(war also langfristig für Europa gut)
In der Baubranche mag solch ein einseitiges Handeln funktionieren, denn wenn der Wolkenkratzer gebaut ist,
kann einem der "Bauunternehmer", der das Gebäude errichtete, egal sein.
In den anderen Wirtschaftsbereichen und in der Politik sieht man sich immer mindestens...zweimal.
Und deshalb war Trumps Handeln für die USA kontraproduktiv.
Ausser das er sich mit dem Establishment angelegt hat ist nicht viel rübergekommen.
Nur das ist die politische Komponete.
Was Trump sonst so angeht, kommt er mir eher vor wie ein verzogenes Kind,
das, wenn es seinen Willen nicht bekommt "böse" wird.
Wie er unbedingt mehr Besucher zu seiner Amtseinführung haben musste....lachhaft.
Eigentlich war er der größere Fake-News-Produzent als die Medien.
So gesehen werde ich ihn vielleicht vermissen. Er war immer für einen Joke gut,
so wie gerade bei seiner kleinen Pressekonferenz, die ihm den Spitznamen Windel-Don einbrachte.
ABER, wenn man im Nachgang Hillary Clinton betrachtet, war Trump für die USA zu mindestens damals die bessere Wahl.
Wie gesagt, die Beurteilung seiner Person hängt vom Blickwinkel ab.
Aus der Erfahrung Deutschland bin ich nicht für Politiker
sondern immer nur für das kleiner Übel.
Und damit auch nicht für Trump oder für Biden.
Wenn das deine Sorge ist, kann ich dich beruhigen. Die Entfremdung muss weiter gehen. Ist biblisch prophezeit. Deswegen war ich mir auch so absolut sicher, dass Trump bleibt und bin es eigentlich immer noch. Biden mag zwar das transatlantische Verhältnis in den alten Trott wieder einrenken, aber beim Brexit ist er auch da, wo ich glaube, dass er hingehört. England wird nämlich durch den Brexit zum absoluten Verlierer. Das würde unter Biden sogar sich stärker ausprägen, als unter Trump. Vielleicht kommt also Trump in 4 Jahren dann doch wieder, wenn er das Amt räumen muss und dann ist die Situation so, dass er nicht mal mehr mit England was anfangen kann, da das Verhältnis zerstört ist.
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