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""Deutschland erlebt eine Auswanderungswelle historischer Dimension. Während die einen noch beschwichtigen, das sei eben Globalisierung, warnen andere vor einer „Abstimmung mit Füßen gegen Deutschland“. Vor allem in der bürgerlichen Elite greift die Auswanderung inzwischen tief in jede Familie ein.""
""Ungewöhnlich viele gut Qualifizierte verlassen Deutschland, während vor allem Unqualifizierte zuwanderten.""

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Und diese Unqualifizierten ziehen in die Innenstädte wie Frankfurt oder Berlin, Hamburg ... und die qualifizierten, die diese Städte mal für attraktiv gehalten haben, meiden diese.

""68 Prozent der Befragten erwarten im Ausland einen besseren Job und mehr Geld. 38 Prozent gaben an, dass auch die hohe Steuer- und Abgabenlast ein Grund dafür war, das Land zu verlassen, 31 Prozent störten sich an der Bürokratie. Per Saldo ist Deutschland für viele einfach nicht mehr gut genug. Vor allem für die Hochqualifizierten, denn über zwei Drittel der Auswanderer sind Fach- und Führungskräfte. Und es gehen die Jungen: Das Durchschnittsalter beträgt 32 Jahre. Es sind junge Ärzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker, Techniker und ehrgeizige Dienstleister. Nach Angaben der OECD verliert derzeit kein anderer Staat so viele Akademiker.""

Kein Land der Welt verliert ausgerechnet so viel gutausgebildete und holt so viel schlechtausgebildete ins Land. Was Deutschland da treibt, ist der glatte Selbstmord auf Raten. Es bilden sich No-Go-Viertel, die Bahnfahrt wird nachts zu einem Wagnis, die Rotlichtviertel ebenso, wenn man dort seine Straßen sich selbst überlässt. In Hamburg hat man da reagiert:
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""Weil die Teenager seit Wochen rund um die Reeperbahn Freier bestohlen haben sollen, haben einige St. Pauli-Luden ganz offensichtlich einen beispiellosen Racheakt inszeniert. Wie es im Milieu heißt, heuerten die Bordellbesitzer Schlägertrupps an, die insgesamt fünf mutmaßliche Taschendiebe im Teenageralter krankenhausreif geprügelt haben. – Quelle: [Links nur für registrierte Nutzer] ©2020""

Das Frankfurter Bahnhofsviertel kann sich nur so aus dem Morast ziehen - die staatlichen Organisationen haben längst resigniert.
Hamburg hat mit seinen Schlägertrupps die einige junge Männer verprügelt haben im Grunde längerfristig gar nichts erreicht.

Was sich dort ereignet hat findet auf Dauer keinen Niederschlag in der Szene. Auch in Hamburg geht es immer weiter wie gehabt.
Und - Für Frankfurt kann ich sagen daß sämtliche Akteure (AUCH die staatlichen) mitnichten resigniert haben. Es finden turnusmässig Beratungen statt mit sämtlichen Akteuren dieses Viertels und doktort eben an den Symptomen herum. Einiges geht - vieles nicht.
Erstaunlicherweise sehen Stadt- und Kommunalpolitik die Geschehnisse und Entwicklungen nicht als Niederlage oder Kloake oder Resignation.Die Foreninterne Gedankengänge von "kärchern", "ausmisten" und dergleichen gibt es dort nicht. Die denken permanent Ressourcenorientiert und im Sinne des "Empowerment".