Wieso man erkennbaren Hardcore-Kapitalisten ausgerechnet Nordkorea empfiehlt, ob nun ernsthaft oder nicht, erschließt sich mir trotzdem nicht. Ich meine, die USA, oder die Philippinen, ja, das würde Sinn machen, da bekommt man für Geld letztlich, was immer man möchte, gerade bei den kleinen Pinays, aber Nordkorea, wo sie Sauerkraut an den Weihnachtsbaum hängen, weil es nicht mal Lametta gibt?
Du kannst ja gerne sozial engagiert sein, wenn du damit deinen Lebensunterhalt verdienst, wäre alles andere auch geradezu idiotisch, aber das ist doch eine individuelle Entscheidung. Man kann keinem zum Vorwurf machen, wenn er das unsinnig findet, so ist es dann nun mal. Dafür haben wir das Mehrheitsprinzip, wenn sich irgendwann eine Mehrheit findet, die das ganze sieht, wie zum Beispiel ich es sehe, dann ist Ende mit der Party auf Staatskosten, dann musst du dir einen anderen Job suchen, aber wie wahrscheinlich ist das?
Was mich an den "sozial engagierten" immer am meisten ankotzt ist, dass sie letztlich komplett intolerant sind. Man muss ihre Arbeit gut, richtig und wichtig finden, sonst gilt man auf der Stelle als schlechter Mensch. Mich juckt das nicht, ich bin in vieler Hinsicht ein "schlechter Mensch" nach aktueller Lesart, ich würde eher 20 Hunde füttern als einen Junkie, aber es gibt doch "Leute wie dich", die den armen und beladenen das Händchen halten, und das auch noch mit auf meine Kosten. Reicht das nicht? Muss ich noch so tun, als würde ich an einen immanenten Wert in jedem menschlichen Wrack glauben? Sorry, aber zu so viel Heuchelei bin ich einfach nicht bereit.



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