Zitat Zitat von Finch Beitrag anzeigen
Es spricht Bände über das Freiheitsverständnis mancher User hier, die Freiheit offenbar danach bemessen, ob man mit oder ohne Mund-und Nasenschutz einkaufen gehen kann. Demokratiekonstituierende Bürgerrechte werden dagegen kurzerhand für belanglos erklärt. Was für eine abenteuerliche Verzwergung des Freiheitsbegriffs. Sie merken es aber nicht einmal...
Freiheit ist etwas Subjektives, ob man sich frei fühlt oder nicht, hängt von den eigenen Ansprüchen ab. Konstituierende Bürgerrechte, gut und schön, aber haben wir die wirklich noch? Wir werden mit allem möglichen Blödsinn gegängelt, und da meine ich jetzt nicht die Maskenpflicht. Jede Äußerung, ganz gleich in welchem Rahmen, legt man besser auf die Goldwaage, wenn sie einem namentlich zugeordnet werden kann. Das hat mich schon gestört, als es "nur" um die Opferzahlen des HC ging, nicht mal, weil ich die bezweifeln oder andere Zahlen belegen könnte, schlicht, weil mich Denkverbote stören. Aber heute ist die Zahl der Möglichkeiten, sich die soziale Acht einzufangen, um ein vielfaches Größer. Da reicht es schon, wenn ich nicht von Leder-Gays begeistert bin, die zum Straßenkarneval laden, es wird nicht mal mehr Toleranz erwartet, erwartet wird Zustimmung. Jede Schneeflocke mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung verlangt kategorisch Respekt für die Zündfehler seiner Neuronen, morgens fühlt sich jemand als Mann, Mittags als Frau, Abends vielleicht als Ochsenfrosch, aber ich bin "verbal übergriffig", wenn ich so jemandem sage, dass er dringend mal zum Psychiater muss? Sind das die Freiheiten, die du meinst?