Ja, Homeoffice fetzt wie Sau! Mein Weib kanns nicht machen - Sicherheitsfragen plus keine Technik für Heimarbeit und bei mir wirds auch schwer. Als Dienstleister bin ich zwingend am Arbeitsplatz erwünscht und erforderlich(inkl. Schreiben, dass ich systemrelevant tätig bin).
Im Zuge der Coronaspinnerei sind bei uns die WAZ erhöht worden. Mache ich zwar nicht mit, aber viele Kollegen arbeiten jetzt mehr und länger. Dafür bekommen sie aber mehr Freizeitausgleich. Sie fehlen also trotz der Mehrarbeit. Paradox, nicht wahr?! Deckeln tut unser AG das mit der guten alten Leiharbeit. Jede Woche lernen wir neue Leihkräfte an und schaffen dadurch unsere eigene Arbeit kaum oder nur unter enormem Stress. Das führt dann immer wieder auch zu Ausfällen bei der Stammbelegschaft.
Hinzu kommt die Maskenpflicht bei 7-8 Stunden körperlicher Arbeit. Das geht auf den Organismus. Ansich sagt der Arbeitsschutz, dass nach 2 Stunden Arbeit mit Maske eine Pflichtpause eingelegt werden MUSS. Das findet bei uns im Laden jedoch nicht statt. Pausenzeiten für Stammkräfte sind einmal 30 Minuten und einmal 10 Minuten. Leihkräfte haben nur eine Pause und die Abrufkräfte gar keine.
Dazu kommen dann noch die Leihkräfte, die erst gar nicht zum Dienst erscheinen und deren Arbeit wir miterledigen müssen. Oder Schichtabbruch weil "Arbeit zu schwääär!". Neben den Verständigungsproblemen, denn kaum jemand von denen kann auch nur ansatzweise Deutsch.
Desweiteren haben wir seit Corona und den "neuen Mitarbeitern" regelmäßig die Polizei im Haus. Die haben es halt nicht so mit dem "Mein" und "Dein".
Nur unser Laden allein fuhr letztes Jahr durch Diebstahl und Bruch einen Verlust von 3,5 Millionen Euro ein. Die Zahlen für dieses Jahr dürften DAS locker übertreffen.
So, und nun erkläre mir mal, wie sich da Leute einen Arbeitsplatz teilen sollen, ohne ihre wirtschaftliche Existenz auf Spiel gesetzt zu sehen! Die Arbeitgeber dieser BRD werden ja wohl kaum den Leuten bei 20 Stunden den vollen Lohn für 35 oder 40 Stunden zahlen.
Obwohl. Die Post könnte das durchaus bei 3,2 Milliarden Gewinn nach Steuern in 2019.




Mit Zitat antworten
