
Zitat von
Jay
Dies ist bereits der Fall. Letztlich handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Identitätspolitik (Homogene Einordnung von Gruppen) - nur in diesem Fall spricht man von einem intersektionalen Feminismus. Der Unterschied zum anderen Mainstream-Feminismus besteht darin, dass im intersektionalen Feminismus die Marginalisierung durch Identitäten berücksichtigt wird. Konkret heißt das: Ist eine Frau z.B. dunkelhäutig und homosexuell, so ist diese Frau dreifach marginalisiert. Frau (Sexismus), Hautfarbe (Rassismus) und Sexualität (Homophobie). Geht auch weiter mit Hautfarben. Hier spielt zum Beispiel das Thema ,,Colorism" eine Rolle, das heißt, je heller die Hautfarbe, desto mehr entspricht sie dem Schönheitsstandard der Gesellschaft. Hier wird zum Beispiel über das Thema ,,Eurocentric Beauty Standards" gesprochen. Und das wiederum bedeutet, dass jemand, der eine hellere Hautfarbe hat, ein ,,Light-skin Privilege" hat. Letztendlich ist die Diskussion längst nicht mehr auf ein Thema beschränkt.