Ja, in den USA gibt es da eine Spaltung der schwarzen Amerikaner, auch wenn ich sie nicht mit Afrikanern vergleichen würde, denn die Unterschiede sind enorm. (Sie wollen z.B. nichts mit den Somalis in meiner Gegend zu tun haben.) In der Familie meiner Frau gibt es viele Schwarze. Zwei Frauen haben promoviert, eine leitet einen Schulbezirk. Andere sind Teil der Ghetto-Kultur, mit all den sozioökonomischen Konsequenzen.
Ich selbst hatte einen Mitarbeiter, der es geschaft hat South Chicago zu entkommen. Er selbst wollte da nur raus. Das bedeutet nicht, dass es keinen Rassismus gibt, aber wenn man nicht gleichzeitig die Ghettokultur in die Diskussion mit einschliesst, dann lässt man einen grossen Teil des Problems aussen vor.
Die moderne progressive Kultur der US-Städte hat den schwarzen Familien einen Schaden zugefügt, der sich kaum abschätzen lässt. Ich würde es eher als eine Warnung an den Rest der Gesellschaft verstehen.Das stimmt und in einigen Fällen ziehen schwarze gebildete Frauen sogar weiße Männer vor, denn wie du schon sagst, wenn sie besser integriert und smarter sind, verstehen sie die Zusammenhänge in der Gesellschaft und sollte es keinen brauchbaren schwarzen Mann geben, werden Sie sich einen Mann aus einem anderen Kulturkreis suchen.



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