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Natürlich gab es das auch, aber nicht weil sie Frauen vergewaltigt haben, sondern zur Aufrechterhaltung der militärischen Ordnung oder bei Nichterfüllung des militärischen Befehls weil man anders beschäftigt war.
In Berlin ist das so aus dem Ruder gelaufen, auch wegen der Unübersichtlichkeit der Großstadt, das man sofortigst die ca.1,1 Millionen Sowjetsoldaten aus der Stadt ins weite Umland parkte, wo es dann Nacht für Nacht weiterging und nur noch durch diese harten Massnahmen zu stoppen war.
kreuzer
Die beiden gezeigten Buecher werde ich mir zukommen lassen. Weiss viel zu wenig davon.
Auch oefter empfohlen wird ein recht ausfuehrliches Buch: 'The Russians in Germany: A History of the Soviet Zone of Occupation, 1945-1949'; by Norman M. Naimark.
Auch lesenswert ist folgender Titel:
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Ausschnitt aus dem Kapitel "Leben in der Sowjetzone" , Seiten 210-211:
"Nicht alle sogenannten Kommunisten waren Gauner, aber es gab keinen Mangel an Menschen, die 1945 aus ihren Verstecken kamen um dann zu behaupten sie seien von Hitlers Regime verfolgt wurden und nun Privilegien forderten. Der Moskauer , Herr Ackermann bemerkte ironisch: "Es stellte sich heraus, dass es in der Sowjetunion weniger Bolschewiken als in Hitler-Deutschland gab.“ Diese ehemaligen Kommunisten waren neidisch auf die Wehrmachtsoffiziere gewesen, denen unter den Russen Autoritätspositionen gegeben wurden, besonders denjenigen, die in Spanien gekämpft hatten oder in einem Konzentrationslager gewesen waren oder beides.
Obwohl Vergewaltigungen deutscher Frauen im Sommer 1945 nachgelassen hatten, vollkommen aufgehört hatten sie dennoch nicht. Als die Besatzungslinien neu ausgelegt wurden gab einen neuen Ausbruch von wilden Vergewaltigungen . Die Russen zogen in Teile von Sachsen und Thüringen, wo bis dahin die Frauen in vergleichsweiser Sicherheit gelebt hatten. In Zerbst, der Geburtsstadt Russlands großer Königin, Catherine , hatte es hundert Vergewaltigungen gegeben und ähnliche Zahlen wurden aus Halle und Weimar berichtet. In Weimar kam ein russischer Leutnant in einen Friseurladen und vergewaltigte die Kassiererin vor den Kunden. Zwei andere russische Offiziere mussten aufgetrieben werden 'bevor dieses Tier überwältigt werden konnte'.
Trotz der Verfügbarkeit von Abtreibungen wurden viele habrussische Kinder geboren.In den USA wetterte Ralph Keeling vom Institut fuer amerikanische Wirtschaft in Chicago gegen die russisch-deutschen Bastarde und stellte sich "bolschewistische, mongolisch-slawische Horden“ vor. Von Soldaten abgesehen, gab es rund zwei Millionen ehemalige Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus Russland, die sich zu Banden zusammengeschlossen hatten und in ganz Mitteleuropa raubten und vergewaltigten.
Wirkliche Sicherheit wurde erst erreicht, als die Rote Armee in den Jahren 1947-48 in Kasernengebäuden stationiert war. Sogar später noch übernahmen die Russen ganze Stadtgebiete wo sie Einwohner auf die Straße warfen. Von Mitte 1945 an, Russen, die bei Vergewaltigungen von Frauen erwischt wurden, machten sich u.U. strafbar. Sie könnten sogar exekutiert werden. Einige wurden bei der Tat erwischt und sofort erschossen, fügten somit ein weiteres Trauma für das Opfer des sexuellen Übergriffs hinzu. Eine Straftatenskala wurde im Sommer 1945 eingeführt, zehn Tage für Verführung und vier Jahren für schwere Vergewaltigung.
Kein Deutscher durfte die Verbrechen jedoch melden. Wenn eine Gruppe junger Deutscher eine Vergewaltigung verhinderte, indem sie den Täter verprügelten, wurden sie verhaftet und beschuldigt Werwölfe zu sein.
Es war erst in 1949, als russische Soldaten mit einer echten Abschreckung konfrontiert wurden, zehn bis fünfzehn Jahre für einfache Vergewaltigung und zehn bis zwanzig für die Vergewaltigung eines Kindes; für Gruppenvergewaltiger oder besonders schweren Vergewaltigungen.
Den Ostdeutschen war erlaubt worden, ihre eigene Polizei zu haben, aber am Anfang waren diese Männer mit nichts Stärkerem als Knueppel bewaffnet und ihnen wurde nicht angeraten bei der Begehung eines Verbrechens durch einen sowjetischen Soldaten einzugreifen. Mitte 1946 erhielten sie eine kleine Anzahl von Waffen.
Der andere anhaltende Albtraum der Sowjetzone war, dass die Pluenderungen endlos anhielten. In Karlshorst wurde Diebstahl in bestimmte Grenzen und nach Rang toleriert. Ein Landser stiehlt eine Uhr, ein Junioroffizier ein Akkordeon, aber wehe jedem von ihnen, der mehr nahm [klaute] als er durfte. Autos waren nutzlos - "man konnte ein Auto nicht verstecken" ~ und außerdem wäre es von einem hoeherem Offizier weggeschnappt worden. “
[..]
Schlimmer als die vollstaendige Demontierung der industriellen Basis des Landes war die Entführung von Männern und Frauen zur Entwicklung der Industrie in der Sowjetunion. Einige der wichtigeren Wissenschaftler hatten sich dem Westen ergeben; die Wissenschaftler zum Beispiel die VI- und V2-Raketen in Peenemiinde hergestellt hatten, ergaben sich Amerikanern in Bayern. Die Russen fanden auch einiges verwendbares Personal wobei sie bereit waren die NS-Vergangenheit eines Mannes zu übersehen sofern die Wissenschaftler bereit waren für sie zu arbeiten. Sie lockten sie auch mit Versprechen besserer Wohnungen. [........]"
Im Chaos der Durchgangslager versuchen auch Nazi-Schergen in Zivil und Nazi-Spitzel unterzutauchen. Bisweilen werden sie enttarnt wie die Denunziantin, die zur Identitätsfeststellung am Tisch des Lagerleiters steht und im gleichen Moment von einer Französin aus der Menschenmasse enttarnt wird: „Ich erkenne diese Frau! Sie ist Belgierin, Informantin der Gestapo.“ Den Alliierten kommt in dieser Stunde das historische Verdienst zu, Recht vor Rache zu organisieren. Stimmt nicht aber auch egal.
Ganz schön fett diese Französin so schlecht hat sie es im Lager scheinbar nicht gehabt.
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Der FC Bayern München halten sich nicht für etwas besseres, sie sind es!
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Gegen Alternativlosigkeit und die Postmoderne
Pro Strafstimme !
RF
Ja!
Vor allem nach Kriegsende, als sie ihre "Kollaborateure" zusammenprügelten und Frauen, die sich mit Soldaten der deutschen Wehrmacht eingelassen hatten, kahlgeschoren und mit Schildern um den Hals durch die Straßen trieben.
Wahrhaftige Menschenfreunde, unsere linksrheinischen Nachbarn....
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