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Schlacht um Bautzen 1945: Ein letzter Sieg
Während Hitler seinen 56. Geburtstag am 20. April 1945 im umkämpften Berlin beging, tobten im Reich noch die letzten Kämpfe des Zweiten Weltkriegs. Daß die deutschen Truppen auch angesichts des unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruchs noch in der Lage waren, dem Feind Niederlagen zu bereiten, zeigte sich in der Schlacht um Bautzen.
Im Zuge des russischen Angriffs auf die Reichshauptstadt sollten Einheiten der 2. polnischen Armee die südliche Flanke der Linie Dresden-Bautzen-Niesky sichern. In diesem Frontabschnitt lag auch die sächsische Stadt Bautzen, die wie viele zuvor zur Festungsstadt erklärt worden war.
Im Raum Bautzen und Oberlausitz standen Mitte April rund 50.000 deutsche Soldaten. Sie gehörten unter anderem zum Panzerkorps „Großdeutschland“. Zu diesem Verband zählte auch die Fallschirm-Panzer-Division 1 Hermann Göring. Die Einheit mit dem kuriosen Namen unterstand offiziell der Luftwaffe, kämpfte aber in Heeresverbänden. Sie war ursprünglich aus Freiwilligen von Parteiorganisationen gebildet worden und sollte die Verbundenheit von Wehrmacht und NSDAP ausdrücken.
Das TV zeigt uns gerne Filme von verängstigten kapitulierenden deutschen Soldaten das war selbst im April und Anfang Mai 1945 nicht überall so.



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