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Thema: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

  1. #8471
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Vor 75 Jahren wurde Dresden zerstört

    Zitat Zitat von Kurti Beitrag anzeigen
    Es steht den "Gegnern" des Gutachtens der Kommission jederzeit frei - aus welchen Motiven auch immer - ein "gezieltes" Gegengutachten erstellen zu lassen. Gesetzlich begründete Einwände gegen ein solches bestehen nicht.
    Ihr Leugner ginge es um andere Opfer, dann würdet ihr alle längst im Knast sitzen.
    Der FC Bayern München halten sich nicht für etwas besseres, sie sind es!

  2. #8472
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Ich weiß ja nicht, wie hoch die Bevölkerungszahl von Dresden im Februar 1945 war. Aber meine Oma hat mir erzählt, sie war in Weinböhla bei Dresden, dass die Stadt voller Flüchtlinge aus Ostpreußen und Schlesien war.

    Die Zahl 25.000 erscheint mir zu gering und ich verstehe nicht, warum man sie so runterrechnet. Jedenfalls gab es ungefähr 9 Millionen Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten und ca 3 Millionen tote Deutsche aus den Ostgebieten. Dresden war die erste wirkliche Großstadt, westlich der Oder, wenn man Görlitz übergeht, das war auch voll mit Flüchtlingen.
    Der Vorteil an Klugheit ist, dass man sich dumm stellen kann. Andersrum ist es schwierig.

  3. #8473
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    Ned z'Minga
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von houndstooth Beitrag anzeigen
    Du scheinst den einzigen, legitimen Zweck eines Krieges ganz vergessen zu haben: den Gegener zur Aufgabe seiner Kampffaehigkeit zu zwingen. Dies wurde damals zum groessten Teil im Rahmen damals gueltiger, oder als gueltig interpretierter Kriegsgesetze getan.
    Erst nach dem 2.WK wurden internationale Kodexe ueberholt. Es ist unfair heutige Auffassungen mit Damaligen gleichzusetzen.
    @von mir Gefettetes:
    Das klingt härter als die Forderungen, die im Versailler "Friedensvertrag" standen.

    Nein, Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit gewaltsamen Mitteln (laut von Clausewitz). Dazu sind dann folgende Fragen zu stellen und, falls möglich, auch zu beantworten:
    Was wollte Hitler politisch, als es im September 1939 losging?
    -Danzig und den Korridor nach Ostpreußen (auf friedlichem Wege konnte er das ja bekanntlich nicht erreichen). Das hatte er dann auch kurze Zeit später erreicht, somit wäre es Zeit für einen Friedensschluß gewesen.
    Was aber wollten Frankreich und Großbritannien, als sie dem Reich den Krieg erklärten?
    -Diese Frage wirst Du bitte beantworten.
    Zitat Zitat von houndstooth Beitrag anzeigen
    Du bist albern.
    A.H. waere es ein Leichtes gewesen den Alliierten ueber Bern ein realistisches Waffenstillstandsangebot zu machen.
    Wie soll ein "realistisches Waffenstillstandsangebot" aussehen, wenn der Feind jeglichen diplomatischen Fühlungsversuchen bewußt aus dem Weg geht (Beispiel der britische Botschafter in den USA, welcher von Churchill 1940 angewiesen wurde, deutsche Kontaktanbahnungen zurückzuweisen)?
    Wer derart agiert, will den Fortgang des Krieges doch wohl mehr als derjenige, der imgange ist, Angebote zu unterbreiten.
    Zitat Zitat von houndstooth Beitrag anzeigen



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    Der von General LeMay angeordnete Praezisionsbombenangriff auf die Ploesti Oelraffinerie. Dies war der erste Praezisionsangriff im 2.WK ueberhaupt und war nur durch extremen Tiefflug mit extremen Gefahren verbunden.

    "Extremer Tiefflug" und "Präzisionsblablub" bei einer solch großen Anlage, die noch dazu praktisch nur aus EX-Bereichen besteht?
    Sag mal, wovon träumst Du eigentlich des nachts?
    Oder waren die Inselaffen tatsächlich so behämmert?

    Aber ja, Tiefflug im Bereich eines solchen Werkes kann tatsächlich gefährlich werden:
    -man könnte sich die Schnauze an einer Kolonne (das sind die hochaufragenden, schlanken, grauen Gebilde im zweiten Foto, nur zur Info) verbiegen
    -beim Überfliegen der Abfackelung könnte es unterm Sitzfleisch unangenehm warm werden
    Zitat Zitat von houndstooth Beitrag anzeigen
    Kann es sein dass Du unter Alkoholeinfluss schreibst?
    Der Angriff auf die Möhnetalsperre war in der Tat ein Meisterstueck. Die Vorbereitungen dazu dauerten ungefaehr ein sieben Monate. So wurden z.B. hunderte von Luftaufnahmen vom Umfeld der Möhnetalsperre gemacht, darauf basierend wurde ein riesiges, masstabgetreues Modell gebaut, wobei die Hoehe der umliegenden Huegel sehr wichtig war. Modelbomber im gleichen Masstab 'ueberflogen' nun das Möhnetalsperre-Modell um die besten Anflugsschneisen auszufinden. Der angreifende Bomber durfte nur eine ganz bestimmte, sehr niedrige (~ sieben Meter) Flughoehe und eine genaue , relativ langsame Fluggeschwindigkeit plus eine 'lange' perfekt gerade Strecke fliegen. Es stellte sich heraus dass es nur eine einzige und sehr schwierige Anflugmoeglichkeit zur Staumauer gab. Zehn der crème de la crème Bombermannschaften Englands uebten dann in Schottland wochenlang wieder und wieder und wieder genau diesen einen , komplizierten und gefaehrlichen Flugkurs.
    Ein grosses Problem stellte die niedrige Bomberflughoehe ueber der Wasseroberflaeche in der Nacht dar, diese musste absolut korrekt und steady sein. Doch wie sollte man das machen? Ein Pilot kann in der Nacht ueber Wasser keine genaue Hoehe fliegen. Jemand kam auf die Idee zwei starke Lichter jeh Eines von links und Eines von rechts in V-Formation nach unten zu leuchten, die beiden Lichtkegel wurden so eingestellt, dass sie sich genau an der vorgeschriebenen Flughoehe von ~ sieben Metern kreuzten. Beim Ueberflug zur Staumauer beobachtete der Bombardier die beiden Lichtkegel, waren sie zu weit auseinander ,wurde der Pilot angewiesen etwas niedriger zu fliegen,trafen sie sich sollte er so weiterfliegen.

    Ein anderes Problem war die Bombe selber, die Staumauer sollte nicht durch Explosion gesprengt werden sondern durch hydrostatische Druckwelle und auch diese praezise an einem genauen Punkt. Weiterhin sollte sich die Bombe durch ihre Rotation an der Mauer runterkrallen , also nicht abprallen oder ueber die Bruestung huepfen....etcetc. Es gelang ,Koenig Georg war gluecklich und gratulierte die Mannschaft persoenlich, der Kapitaen bekam das Victoria Kreuz.
    Bedaure, ich war gestern nüchtern und bin es heute auch (noch?).

    Du gehörst übrigens auch zu den von mir Genannten. Warum?
    Siehe Dein Wörtchen "Meisterstueck" für das gewollte Verursachen von Überschwemmungen, bei denen wiederum tausende Zivilisten ums Leben kamen. Wobei "crème de la crème Bombermannschaften" nur ganz knapp auf dem zweiten Platz meiner persönlichen Hitliste an antideutschem Scheißdreck aus Deiner Schnauze landete; die Herrschaften hatten sich wohl durch "Effektivität" (siehe Deinen gestrigen Kommentar) ausgezeichnet, gell?
    Und selbstverständlich waren seine Majestät höchst erfreut über das Gelingen dieser Wohltat, wohl annehmend, dass die nun überschwemmten Gebiete zuvor von einer extremen Dürre heimgesucht wurden; ach halt, falsch, der Schorschi Nummer 6 mochte uns Deutsche ja auch nicht, wie ebenso dereinst die Nummer 5 im Weltkriege zuvor.

  4. #8474
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Als ich jung war, wurden 350.000 Tote gehandelt. Und ich habe 1973 noch die Schrumpfköpfe in Buchenwald bewundert.
    Mittlerweile wurden wohl sogar die 350.000 überboten, nach dem Motto, wer höhere Zahlen anbietet, ist ein besserer Patriot.
    Ich persönlich halte die extrem hohen Zahlen an Opfern in Dresden genauso wie die 6 Millionen für würdig, sie zu hinterfragen.
    Ebenso halte ich die extrem niedrige Zahl von 25.000 für äusserst fragwürdig.
    Die Massen der Flüchtlinge aus den Ostgebieten wollten sicherlich nicht in Dresden bleiben, für sie gab es wohl keine Erfassunge bei einer Behörde.
    Wie konnte sie dann von den Historikern berücksichtigt werden?
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    https://www.politikforen.net/showthread.php?186118


  5. #8475
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von autochthon Beitrag anzeigen
    Was fühlst du.. ?

    Hass?..... "das kann man so nicht stehenlassen".. ???... Bist du zornig?? wütend???

    Was DU jetzt gerade empfindest - Empfindet jeder Engländer, Franzose etc beim lesen deiner Beiträge.

    Lass die Kirche im Dorf. Ich bin dann erstmal weg....
    Oh hier, die Frankfurter Vorhautverengung ist wieder mit Kitzeln beschäftigt.

  6. #8476
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Die Massen der Flüchtlinge aus den Ostgebieten wollten sicherlich nicht in Dresden bleiben, für sie gab es wohl keine Erfassunge bei einer Behörde.
    Wie konnte sie dann von den Historikern berücksichtigt werden?
    Es gab nie eine statistische Erfassung wie viele Suchmeldungen sich auf Dresden beziehen, weil es für die praktische Arbeit keinen Nutzen hätte und nur für Historiker interessant wäre, an so etwas damals unwichtigem hat natürlich niemand gedacht.
    Der FC Bayern München halten sich nicht für etwas besseres, sie sind es!

  7. #8477
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Es gab nie eine statistische Erfassung wie viele Suchmeldungen sich auf Dresden beziehen, weil es für die praktische Arbeit keinen Nutzen hätte und nur für Historiker interessant wäre, an so etwas damals unwichtigem hat natürlich niemand gedacht.
    Du kannst ja die 50 Mio. Suchmeldungen des DRK und 21 Mio. des kirchlichen Suchdienstes durchstöbern. Vielleicht hast du mehr Glück als die Kommission.

  8. #8478
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Es gab nie eine statistische Erfassung wie viele Suchmeldungen sich auf Dresden beziehen, weil es für die praktische Arbeit keinen Nutzen hätte und nur für Historiker interessant wäre, an so etwas damals unwichtigem hat natürlich niemand gedacht.
    Wenn die Flüchtlinge aus den Ostgebieten in Dresden bei keiner behörde erfasst wurden, hätte eine Suche nach ihnen in Dresden auch keinen Sinn gehabt.
    Ignoriert: ABAS amendment Anhalter autochthon Chronos Drache Dude Hakim Lykurg Mittendrin Navy Olliver pixel Politikqualle purple Ramjet Rikimer Shehara
    Quadrokopter in der Bibel:
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  9. #8479
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Wenn die Flüchtlinge aus den Ostgebieten in Dresden bei keiner behörde erfasst wurden, hätte eine Suche nach ihnen in Dresden auch keinen Sinn gehabt.
    Dümmliche Logik. Man sucht ja nach Menschen die eben nicht zu finden sind, weil nicht erfasst...

  10. #8480
    Mitglied Benutzerbild von Dr Mittendrin
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    Standard AW: Vor 75 Jahren wurde Dresden zerstört

    Zitat Zitat von Kurti Beitrag anzeigen
    Es steht den "Gegnern" des Gutachtens der Kommission jederzeit frei - aus welchen Motiven auch immer - ein "gezieltes" Gegengutachten erstellen zu lassen. Gesetzlich begründete Einwände gegen ein solches bestehen nicht.
    Erzähl mal was ist unparteiisch und neutral ?

    Zur Ausnahme mal 2 Sätze, sinnhaft wie einer.
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

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