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Thema: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

  1. #8071
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Parabellum Beitrag anzeigen
    Finde ich irgendwie putzig eine Diskussion mit dem Verweis auf in sich kehren und jedem seinen Gedanken zu den Thema lassen abwürgen zu wollen.
    Gerade dann ist eine geharnischte Diskussion umso wichtiger. Und wenn notwendig auch jedes Jahr.
    Ich will doch um Himmels Willen keine Diskussion abwürgen. Wie kommst du denn auf dieses Nebengleis?

    Mir geht es nur darum, die tieferen Gründe und die Motivation zu verstehen, mit welcher Verve hier Leute versuchen, die Zahlen niedrig zu halten.

    Das darf doch sicher noch erlaubt sein, oder?
    .


  2. #8072
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Ich will doch um Himmels Willen keine Diskussion abwürgen. Wie kommst du denn auf dieses Nebengleis?

    Mir geht es nur darum, die tieferen Gründe und die Motivation zu verstehen, mit welcher Verve hier Leute versuchen, die Zahlen niedrig zu halten.

    Das darf doch sicher noch erlaubt sein, oder?
    Das war auch weniger auf dich bezogen als auf den Beitrag von Arndt. Er dient als guter Einstieg in deinen Beitrag bzgl des Begriffes des "geharnischten Kreuzzuges" .

  3. #8073
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
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    Luftkrieg: "Der Untergang Dresdens"
    David Irving und die Luftangriffe auf Dresden
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    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  4. #8074
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Lichtblau Beitrag anzeigen
    Wo?

    Im Laufe des Jahres 1948 vertiefte sich die Spaltung der
    früheren Alliierten (Berlin-Blockade), was zu einer
    radikalen Änderung der Propagandalinie führte. So fand die
    Sächsische Zeitung am 12.2.1949 in der Zerstörung
    Dresdens "zugleich eine Anklage gegen die
    anglo-amerikanische Kriegsführung... Die grauenhafte
    Vernichtung Dresdens war durch keinerlei strategische
    Überlegungen zu rechtfertigen." 1950, kurz nach
    Gründung der NATO, gab es in der ganzen DDR
    Dresden-Gedächtniskundgebungen. Das Dresdner
    Vorbereitungskomitee schrieb: "Die Nationale Front des
    demokratischen Deutschlands kämpft gegen die Zerstörer
    Dresdens, die Kriegstreiber von heute." Der sächsische
    Ministerpräsident Seydewitz rief aus, "daß dieselben
    Kräfte, die damals Dresden sinnlos zerstörten, heute
    schon wieder von neuem zum Vökermord aufrufen." 1951,
    der Korea-Krieg war ausgebrochen, schrieb die Tägliche
    Rundschau: "Der Feuerschein der blutigen Stadt Dresden,
    der am Ende des Zweiten Weltkrieges den Himmel
    weithin sichtbar rötete, ließ die räuberische Fratze des
    amerikanischen Imperialismus, des ärgsten Feindes der
    Menschheit, heraufleuchten." Ein Jahr später verhalf
    DDR-Volkskammerpräsident Dieckmann gar der
    Goebbelschen Wortschöpfung von den
    "anglo-amerikanischen Luftgangstern" zu neuer
    Reputation. Damit hatte die SED den Gipfel der
    Demagogie erreicht. In der Folge klang die
    anti-amerikanische und anti-englische Hetze ab, wurde
    ersetzt durch Kritik an den "Bonner Ultras" (60er Jahre)
    oder durch allgemeinplätzlerische Friedensappelle (80er
    Jahre).
    Was nimmst du für Drogen, du roter Hund bist schlimmer als das Politbüro.



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    Das Privileg, Dresden expressis verbis mit Hiroshima und
    Nagasaki auf eine Stufe gestellt zu haben, gebührt zwei
    westlichen Autoren. Axel Rodenberg, dessen Buch "Der Tod von
    Dresden" aus dem Jahre 1951 in der BRD die meisten Auflagen
    erlebte (und 1995 im Frühjahrsprogramm von Ullstein
    neu auftaucht) und das Geschichtsbild entscheidend prägte,
    verbreitete die Zahl von 350.000 bis 400.000 Opfern. David
    Irving gibt in "Der Untergang Dresdens" (Erstauflage 1964)
    135.000 an. In der DDR beschied man sich in der Regel mit
    35.000 Toten, steigerte sich aber, wenn die Propagandaaufgaben
    des Kalten Krieges dies notwendig machten. Spitzenleistung war
    die Rede des stellvertretenden Vorsitzenden des
    Ministerrates der DDR, Hans Loch, der im Jahre 1955 die
    Westalliierten des Mordes an 300.000 Dresdnern anklagte
    .
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  5. #8075
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Parabellum Beitrag anzeigen
    Finde ich irgendwie putzig eine Diskussion mit dem Verweis auf in sich kehren und jedem seinen Gedanken zu den Thema lassen abwürgen zu wollen.
    Gerade dann ist eine geharnischte Diskussion umso wichtiger. Und wenn notwendig auch jedes Jahr.
    Na dann führe mal in Zukunft geharnischte Selbstgespräche.
    ​Wenn das Licht der Vergangenheit nicht mehr unsere Zukunft erhellt, irrt der menschliche Geist in Finsternis. Alexis de Tocqueville

  6. #8076
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    Zitat Zitat von Arndt Beitrag anzeigen
    Na dann führe mal in Zukunft geharnischte Selbstgespräche.
    Ich erinnere dich daran wenn du nochmal auf meine Beiträge was Dresden betrifft antworten solltest.

  7. #8077
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    In der zusammenfassenden Darstellung des Bombenkrieges des Internationalen Roten Kreuzes (Report of the Joint Refief 1941–1946) wird die Zahl der Toten mit 275.000 angegeben.

    Ex-Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer: „Der Angriff auf die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Dresden am 13.2.1945 forderte alleine etwa 250.000 Tote.“ (DEUTSCHLAND HEUTE, Herausgegeben vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Wiesbaden 1955, Seite 154)

    Die englische Wissenschaftlerin und Autorin Freda Utley, die das zerstörte Nachkriegsdeutschland bereiste und dort im Austausch mit vielen wichtigen Personen der damaligen Zeit stand (unter anderem wiederholt mit Carlo Schmid), berichtete 1949 in ihrem detailreichen Buch „The High Cost of Vegeance“ („Kostspielige Rache“, dt. 1950) in dem Kapitel „Unsere Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ über


    „unsere Angriffe auf nicht militärische Ziele wie Dresden, wo wir in einer Nacht mehr als eine Viertelmillion Menschen den gräßlichsten Tod brachten, den man sich nur ausmalen kann, indem wir dieses unverteidigte und von Menschen, die vor dem russischen Vormarsch westwärts flohen, vollgestopfte Kulturzentrum mit Phosphorbomben belegten […] Diese Greueltat gehört zu unseren größten Kriegsverbrechen, weil wir damit demonstrierten, daß Mord an Zivilisten unser Ziel war. Wir machten sogar Jagd mit Maschinengewehren auf Frauen und Kinder, die aus der lodernden Stadt aufs Land hinaus zu fliehen trachteten.

    Die 27. Auflage des Standard-Geschichtswerks „Der Große Ploetz“, das in öffentlichen Schulen verwendet wurde, gab im Jahr 1973 Schätzungen bis zu 200.000 Opfern an.

    Die „Washington Post“ schrieb am 11. Juli 1999: „Als die Vereinigten Staaten und Britannien Dresden im Jahre 1945 zerstörten, wurde ein Drittel einer Million Menschen getötet.“

    In der zusammenfassenden Darstellung des Bombenkrieges des Internationalen Roten Kreuzes – Report of the Joint Refief 1941–1946 – wird die Zahl der Toten mit 275.000 angegeben.


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  8. #8078
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    Zitat Zitat von Parabellum Beitrag anzeigen
    Ich erinnere dich daran wenn du nochmal auf meine Beiträge was Dresden betrifft antworten solltest.
    Hey Nase lies meine Posts.
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  9. #8079
    Mitglied Benutzerbild von Arndt
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Parabellum Beitrag anzeigen
    Ich erinnere dich daran wenn du nochmal auf meine Beiträge was Dresden betrifft antworten solltest.
    Das wäre nett.
    ​Wenn das Licht der Vergangenheit nicht mehr unsere Zukunft erhellt, irrt der menschliche Geist in Finsternis. Alexis de Tocqueville

  10. #8080
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    Zitat Zitat von Dr Mittendrin Beitrag anzeigen
    Hey Nase lies meine Posts.
    Erledigt. Was soll ich damit anfangen ?

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