Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
Generale und andere ranghohe Offiziere der gegenerischen Kombatanten umzulegen
ist taktisch klug und im Krieg ein legitim. Mir ist nicht bekannt das die USA dem Iran
den Krieg erklaert haetten. Zu offiziellen Kriegserklaerungen haben die die Amis seit
dem 2. Weltkrieg keine Eier mehr in der Hose.

Folglich ist die Tat rechtlich betrachtet ein Akt unerklaerter Kriegsfuehrung. Die
USA beweisen sich mal wieder als widerlicher Terror- und Schurkenstaat.

Schaltete eine Nachfolgeorganisation der RAF gezielt ranghohe Offiziere der
verfuckten US Besatzer in Deutschland aus, ertoente ein hysterisches Geschrei
von " Terrorismus " ueber den Atlantik und alle transatlantischen Stricher der
NATO toenten lauthals mit.



Schurkenstaat USA - von der Indianerausrottung bis zu den Untaten im Irak
Broschiert – 1965
von Sven Eggers (Autor)
Ich habe da eine ganz andere Auffassung.

Die korrekte Bezeichnung für das, was das Ende des iranischen Generals bedeutete, ist "asymmetrische Kriegführung" - viele verwechseln das mit "Staatsterror", was etwas ganz Anderes ist.

Kriegserklärungen im klassischen Sinne werden heutzutage kaum noch ausgesprochen, weil es im Grunde gar nicht um Kriege, sondern um mit Waffen geführte Konflikte geht. Wer hierbei Kombattant ist und wer nicht, entscheidet schon lange nicht mehr das sichtbare Kriterium des Uniformtragens. Darüber hinaus ist nicht nur jeder Waffenträger bei der Führung eines Guerillakrieges potenzieller Kombattant, sondern gleichsam jeder Zivilist, der sich im Konfliktgebiet befindet.

Das macht die Beurteilung der Feindlage äußerst schwierig.

Und wenn ich die Gewaltpotenziale von USA und Iran abzuwägen hätte, sind mir die vor Atomwaffen starrenden USA eindeutig "lieber" als auch nur eine einzige Atomwaffe in den Händen des Iran.

Wer in diesem Konflikt Schurke ist und wer nicht, sollte man nicht mit schlichtem "Bodycount" gegenrechnen. Ansonsten wären die Spanier das mit Abstand blutrünstigste Volk, was jemals auf Erden lebte, betrachte man das Verhalten der Conquistadores in Südamerika im 16. und 17. Jahrhundert. Diese löschten fast die gesamte Bevölkerung eines ganzen Kontinents aus.