
Zitat von
Widder58
Dir wird es nicht gelingen, die USA zum Opfer zu machen. Venezuela hat das Recht über sein Öl selbst zu entscheiden. Das wollten die USA nicht hinnehmen und hat von Beginn an mit Erpressung und Boykott reagiert, genauso wie man es bei Kuba auch ohne Öl getan hat. Den USA sind sozialistische Systeme in "Ihrem Hinterhof" schlicht ein Dorn im Auge. Man hat die Kontrolle über das venezuelanische Öl verloren, das hat man nicht verkraftet - zumal inzwischen lange Zeit ins Land gegangen ist, in der keine der erpresserischen Maßnahmen zum Ziel geführt hat. Dabei ist völlig ohne Belang, ob die USA über genügend Öl verfügen, das allerdings aus entlegendsten Regionen oder durch Fracking gewonnen werden muss.
Selbstverständlich geht es den USA nur ums Öl. Um was denn sonst.
Natürlich exportiert die Türkei Öl aus dem Iran, und wird es auch weiter tun - wer sollte dies auch kontrollieren.
Hier wurde schon immer betont, dass Venezuela kein Bittsteller in China und Russland ist, sondern Handelspartner. Logisch, dass diese sich Gedanken über die Verhältnisse in Venezuela machen, solande die USA ihre erpresserische Politik dort fortsetzen.
Man wird deshalb aber nicht in Panik verfallen. China spricht nicht nur mit Oppositionellen, sondern auch die Regierung Venezuelas hat mit Gesprächen begonnen und Wahlen in Aussicht gestellt. Die Gespräche hatte die Opposition stets abgelehnt - erst jetzt, seit man begriffen hat, dass die US-Taktik versagt hat, findet man sich dazu bereit. Wenn die USA an Handelsbeziehungen und venezuelanischem Öl interessiert sind, dann gefälligst nicht durch Ausbeutung von US-Konzernen, so wie diese es anderswo betreiben, z.B. Äquatorialguinea, wo eine korrupte Marionette das Öl an die USA verscheuert, Milliarden scheffelt und das Volk im Dreck sitzen läßt.
Jeder , der nicht nach den Regeln der USA spielt, wird blockiert, boykottiert, sabotiert und unterwandert. Das mag Deine Vorstellung von Welthandel sein. Die von Maduro ist es sicher nicht, und meine auch nicht.