Zitat Zitat von truthCH Beitrag anzeigen
Das würde ich mal bezweifeln - eben gerade im Hinblick auf das Thema Krebs. Krebs ist eine jener Krankheiten, wenn man es so nennen will, die der Pharmabranche extrem hohe Margen bringt. Das sieht man ja auch daran, dass man die Chemo/Strahlentherapie immer weiter zurückdrängt und dafür Medikamente bringt, die pro Therapie in den 6 stelligen Bereich gehen (mal unabhängig davon was man jetzt besser findet).

Gleichzeitig werden auch noch nutzlose Medikamente auf den Mark gebracht, die ebenfalls Milliarden einbringen ( Thematik Hustenmittel als Beispiel ), es werden (negative) Studien unterdrückt, es werden zum Teil sogar Studien gefälscht (Thematik der 700 Generika deren Import "verboten" wurde, weil eine indische Pharmafirma bei den Studien gefälscht hat, Merck hat das auch schon getan (Stichwort Hasen Titer)).

Bezüglich karitativer Unternehmen - das ist wohl richtig und grundsätzlich stelle ich mich auch nicht zwingend dagegen, aber Fragen aufwerfen nach dem Sinn und Zweck von solchen Unternehmen, die a) nur unsere Krankenkassen ausräumen und b) zu immer mehr Behandlungen führen, die nicht notwendig sind (Stichwort Krankenhaus) ist allemal angebracht.

Bei der Prinzipumkehr, wie es Forist Neu schon gesagt hat, käme ebenfalls genug Geld zusammen um genügend zu "verdienen" - es ist dann einfach nicht mehr steigerbar wie heute. Das "Verursacherprinzip" anzuwenden ist gerade im Hinblick auf Krankheiten ein schlechter Ratgeber weil es eben dazu führt, dass man nicht zwingend gewillt ist die Krankheit zu heilen. Darum werden auch die Alternativen bekämpft wo man nur kann.

Beispiel: Ich gehe schon seit Jahren nur noch zum Arzt um mir entweder meine eigene Diagnose zu bestätigen oder abzuholen oder ein "mechanisches" Problem zu beheben - ich nehme aber keine Medikamente mehr, ausser Schmerzmittel bei extremen Schmerzen (Rippenbruch zum Beispiel war das letzte Mal wo ich Tramadol mitgenommen habe) - alles andere kurier ich selbst.

Fakt ist, ich hab auch schwere bakterielle Infekte ohne weiteres überstanden wo der Arzt nur meinte, wenn ich kein Antibiotika nehmen würde dann .... - wenn ich Dir jetzt noch sagen würde mit welchen Mitteln, dann kriegst Du Deinen nächsten "Anfall" und teilst dann wieder ordentlich aus. Ich hab diese Erfahrungen auch mit anderen geteilt und auch andere haben das schon angewendet - geholfen hat es nicht jedem (so wie auch nicht jedes Medikament jedem hilft) das geb ich unumwunden zu, aber es gab auch viele Erfolge.

Ich bin nicht per sé gegen Medikamente eingestellt - aber bei mir selbst kommt das Medikament an letzter Stelle zum Einsatz - zuerst immer komplementär/alternativ.
Nein,ich achte Deine Auffassung. Wir haben uns ja seinerzeit aneinander abgearbeitet.Ich kann das so stehen lassen.
Nur ganz oben behauptest Du, Chemo/Strahlentherapie würde zugunsten von Medikamenten zurückgedrängt.
Das ist natürlich unrichtig.Medikamente sind Chemotherapie.Auch in der Strahlentherapie gibts hochinteressante neue Verfahren, zb. SIRT oder Protonentherapie.
Insgesamt tut sich Einiges.

Wenn Du selbst,was Dir hoffentlich erspart bleibt, ein Krebsleiden hättest, könntest Du ja komplementär mitarbeiten.
Auf ie Entfernung eines Primärtumors etwa würdest du aber dabei aber besser doch nicht verzichten....