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Thema: Elektromobilität

Baum-Darstellung

  1. #39
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Elektromobilität

    Zitat Zitat von Olliver Beitrag anzeigen

    100 Jahre Bleiakku hatte so gut wie keine Innovationsraten!


    Erst mit Laptop kam der Innovationsschub, und das ist nicht lange her.


    Die Entwicklung der Akkus und deren Energiedichte ist rasant, nicht mehr aufzuhalten:

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    Die neuen Batterien werden die doppelte Reichweite zum halben Preis liefern, ein wesentlich geringeres Gewicht und eine deutlich kürzere Ladezeit haben.

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    Die Entwicklung im Bereich von Batterien fuer U Boote hat gezeigt das es bisher
    nichts sicheres gibt als Blei-Saeure Batterien und Silber-Zink Batterien. Gerade bei
    U-Booten ist die Sicherheit vorrangig. Ausserdem spielt Geld keine Rolle. Was die
    Batterien fuer U Boote kosten ist voellig egal.

    Lithium-Ionen Batterietechnologie wird niemals in U Booten installiert, weil das
    hohe Brandrisiko bisher nicht in den Griff bekommen wurde. Nur Dummkoepfen
    die E -Automobile kaufen wird zugemutet das sie auf Tonnen von Lithium Ionen
    Batteriepacks, faktisch tickenden Zeitbomben, im oeffentlichen Raum unterwegs
    sind.


    Elektrisch um die Ecke biegen: U-Boote zeigen die Grenzen
    Von Günter Keil.

    Einen zwar indirekten, aber sehr klaren Beweis dafür, dass es bisher keine dem Blei-Säure-Akku in jeder Hinsicht überlegene Batterietechnik für Antriebszwecke gibt, zeigen die militärischen Entwicklungen im U-Boot-Bau.

    Obwohl den Marinen sowohl in den USA als auch in der Sowjetunion vergleichsweise enorme Mittel zur Verfügung gestanden haben, ist es beiden bis heute nicht gelungen, die Bleibatterien in den konventionellen U-Booten (also denen, die keinen Nuklearantrieb besitzen) durch eine überlegene Batterietechnik zu ersetzen.

    Man kann davon ausgehen, dass in den vergangenen Jahrzehnten in den Laboratorien dieser Länder sowohl kontinuierlich als auch massiv an entsprechenden Entwicklungen gearbeitet wurde – und auch noch wird. Das Ergebnis dieser Anstrengungen, gegen die das derzeitige Engagement der zivilen Industrie eher bescheiden anmutet, ist die Erkenntnis, dass nach wie vor die Bleibatterie die beste Lösung darstellt.

    Wer zum Beispiel den Museumshafen im holländischen Zandvoort besucht und dort das große konventionelle russische U-Boot besichtigt, kann durch einen Blick in den jetzt leeren, riesigen Bauch des Bootes einen Eindruck von der Masse der Bleiakkus gewinnen, die dort einst die Fahrt im getauchten Zustand angetrieben haben.

    In diesem Punkte hat sich gegenüber der U-Boot-Antriebstechnik für die Unterwasserfahrt im 2. Weltkrieg bis heute einzig und allein die schiere Masse der Bleiakkus im Rumpf der konventionellen U-Boote erhöht. Niemals würde die Marine die Verwendung von Lithium-Ionen-Batterien auf U-Booten erlauben, so lange die nicht vollständig überwundene Brandgefahr dieser Speicher weiter besteht.

    Dies war der Grund für die Entwicklung des „außenluftunabhängigen Antriebs“ der ab März 2004 eingeführten deutschen U-Boote der Klasse 212 A. Kernstück dieser U-Boote ist ein Antrieb mit Brennstoffzellen. Die Brennstoffzellen sind elektrochemische Wandler, die mit Wasserstoff aus Metallhydrid-Speichern und flüssigem Sauerstoff aus Drucktanks versorgt werden und dadurch Gleichstrom erzeugen. Das „Verbrennungsprodukt“ ist reines Wasser.

    Weil die Brennstoffzelle nicht in kürzester Zeit ihre Leistung verändern kann, muss deren Strom in der Bordbatterie zwischengespeichert und dann dem Antrieb zugeleitet werden. Und diese Bordbatterie ist – ein Blei-Säure-Akku. Damit kennt man den modernsten Stromspeicher, den die Marineschiffe heute besitzen. Es gibt immer noch nichts Besseres. Und das seit seiner Erfindung durch den französischen Physiker Gaston Plante im Jahre 1869.

    Oder doch ? Die Torpedos der U-Boote werden mit einem anderen Batterietyp ausgerüstet: Silber-Zink-Batterien. Für die Militärs eine gute Wahl, aber für den Antrieb von Autos leider unbezahlbar.

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    Wenn Dir das Leben Deiner Angehoerigen, Dein eigenes Leben und
    das Leben andere Verkehrsteilnehmer im oeffentlichen Raum lieb ist,
    solltest Du Deinen E-Golf dem VW Haendler wieder auf den Hof stellen
    und vollstaendige Rueckerstattung des Kaufpreises gerichtlich einklagen.

    Man hat Dir eine " tickende Zeitbombe " verkauft und Du bis aus Geiz
    darauf hereingefallen. Geiz kann blind machen und das Leben kosten.
    Geändert von ABAS (06.12.2018 um 13:42 Uhr)
    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
    Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)

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