Zitat Zitat von Nathan Beitrag anzeigen
Naja, das ist aber schon ein bisschen lahm, dieses Argument, denn es ist doch kein Alleinstellungsmerkmal der Elektromobilität, dass die Schwachen für die Starken schuften müssen. Es geht in einer kapitalistisch orientierten Gesellschaft IMMER und ALLES zu Lasten der Schwächsten und Ärmsten. Witzigerweise gilt das auch für den Kommunismus, der ja keinen Deut besser ist, was das betrifft, nur dass die Parlamentarier dort "Räte" heißen und diesen Status auf völlig undurchsichtigen Wegen erlangt haben. Da ist der Kapitalismus einfach ehrlicher und direkter, wirksamer und erfolgreicher. Aber der Arme ist und bleibt überall eine arme Sau. Da hilft einem auch keiner. Selbst ist der Mann! Reich werden heißt die Devise, jedenfalls ein bisschen. Es reicht schon, wenn ein paar noch ärmer sind als man selbst, dann kann man endlich auch nach unten treten und muss nicht nur nach oben buckeln.
Wird es deshalb besser? Muss man das nächste Faß aufmachen?

Ich stelle hier nicht die Kapitalismus in Frage - ich stelle in Frage, wie ein Staatswesen über die gewählten Parteien seine Bürger behandelt und mit welcher geheuchelten Betroffenheit man dann durch die Welt läuft um A, B oder C, weil diese Parteien die Menschen in Armut treiben, zu begründen.

Ob Ökosteuer, ob EEG-Abgaben, neuerdings die e-Mobilität, aber auch die maßlose Verteuerung des bauens durch den Staat und so weiter - am Ende zahlt wer die Zeche?

Ich eher nicht - ich kenne Dein Einkommen nicht, aber ich würde ´mal schätzen Du eher auch nicht, Oliver schon einmal gar nicht...wir leben also am Ende zu Lasten des sozial Schwächeren und Schwachen, der seine 40 Stunden in der Woche buckelt, keine 10 € brutto erhält und denn der ganze Wahn voll trifft.
Ob ich nun 80 € im Monat für den Strom bezahle - oder 120 € - ich muss mir keine Gedanken um drei warme Mahlzeiten machen. Wer aber netto nur 1 200, 1 300 € verdient, für den sind 40 € eine Menge Geld und ob mein Einkauf nun 90 oder 100 € kostet - so what - 10 € mehr oder weniger sind für Andere aber eine Menge Geld.

Warum nicht einfach einmal umdenken? So ins Unreine gesprochen - eine Art e-Mobil Soli ab einem Bruttojahreseinkommen ab 30 000 € um die Kosten der e-Mobilität zu decken? Da würde man dann ganz schnell sehen wie groß die Akzeptant derer ist, welche sich ein e-Mobil leisten und die gehören in der Masse nicht zu den "Armen" in diesem Lande, sondern sind schon gut- bis bestsituiert.